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Wenn am Schulgelände bunte Kräuter wuchern, Beeren und Apfelbäume gepflanzt werden

Rosina Pixner, 22.08.2023 12:07

RIED. Ein KlimaAcker ist ein besonders bunter und artenreicher Schulgarten voller verschiedener Kräuter und essbaren Blüten, einer Naschhecke, sogar einem Obstbaum und natürlich voller lebensfroher Kinder, die den Klimaacker selbst gestalten und als Lernraum regelmäßig nutzen können. 

Die Kinder freuen sich riesig über das gelungene Projekt. (Foto: Land OÖ/Klimabündnis)
Die Kinder freuen sich riesig über das gelungene Projekt. (Foto: Land OÖ/Klimabündnis)

Besonderer Fokus liegt dabei auf den Themen Boden, Klimawandel und Klimawandelanpassung im Alltag – natürlich angepasst an alle Altersstufen und spezifisch für jede Bildungseinrichtung. Das Projekt wird vom Bodenbündnis Oberösterreich mit Unterstützung des Landes OÖ umgesetzt. Nachdem der gelungene Start im Jahr 2021 mit fünf oberösterreichischen Schulen auf viel Zuspruch gestoßen ist, konnten 2022 bereits zehn neue Bildungseinrichtungen teilnehmen. Und auch heuer dürfen sich landesweit wieder elf weitere Bildungseinrichtungen über einen KlimaAcker freuen. Darunter sind Kindergärten, Volksschulen, Neue Mittelschulen und Oberstufen, verteilt auf ganz Oberösterreich.

Darunter ist auch die Volksschule 2 Ried. Im großen Schulgarten unter schattenspendenden Bäumen lernt es sich gleich viel leichter. Nachdem die Kräuter ausgiebig verkostet wurden, konnten es die Kinder der Volksschule 2 kaum mehr erwarten, bis es endlich ans Einpflanzen ging. Auch bei der anschließenden Beschilderung wurde tatkräftig gerätselt, wo nochmal Basilikum und Salbei eingepflanzt wurden. „Es ist jedes Mal eine Freude, zu sehen, mit welchem Engagement Kinder und Jugendliche ihren eigenen Schulacker mit der professionellen Unterstützung vom Klimabündnis anlegen und pflegen. Dabei wird den Schülern auf spielerische Weise der Wert von Lebensmitteln vermittelt. Sie sehen, wie viel Arbeit und Zeit im Gemüseanbau stecken und können zum Abschluss ihr eigenes Gemüse ernten und verkosten. Ich bedanke mich bei den Projektpartnerinnen und Projektpartnern und vor allem auch bei den vielen engagierten Pädagogen der Volksschule 2 Ried, die dieses großartige Projekt möglich machen“, so Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder.


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