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„Der erste Schultag ist aufregend und für die Kinder ein besonderer Tag"

Rosina Pixner, 05.09.2023 09:00

INNVIERTEL. Am 11. September startet das neue Schuljahr in Oberösterreich. Für Schulanfänger beginnt nicht nur ein aufregender, neuer Lebensabschnitt, sondern mit dem täglichen Beschreiten des Schulweges auch die selbstständige Teilnahme am Straßenverkehr – und damit auch unweigerlich das Risiko von Verkehrsunfällen. Im Innviertel gibt es 2.770 Erstklässler. Tips sprach mit Bildungsdirektorin Eva Panholzer über den bevorstehenden Schulbeginn.

Bildungsdirektorin Innviertel Eva Panholzer (Foto: Harrer)
Bildungsdirektorin Innviertel Eva Panholzer (Foto: Harrer)

Den Schulweg sollten die Kinder gemeinsam mit den Eltern rechtzeitig, also schon in den letzten Ferienwochen, üben. Das Land Oberösterreich startete übrigens die Auszahlung der ersten Rate Schulstartunterstützung von 200 Euro je Kind. Die Auszahlung erfolgt automatisch an jene, die zuvor den Oö. Wohn- und Energiebonus erhalten haben und demnach ein Haushalts-Jahresbrutto-Einkommen von weniger als 65.000 Euro haben. Die erste Rate (100 Euro je Kind) wurde bereits überwiesen, die zweite Rate (100 Euro je Kind) wird im September fällig.

Tips:Wie viele Erstklässler gibt es heuer in der Bildungsregion Innviertel?

Eva Panholzer: Mit dem Schuljahr 2023/24 beginnen in der Bildungsregion Innviertel 2.770 Schüler mit der Schule.

Tips:Welche Herausforderungen kommen auf die Taferlklassler zu? Haben Sie Tipps, wie Eltern ihre Kinder auf den Schulstart vorbereiten können?

Eva Panholzer: Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne – das gilt auch für die Schule. Unserer Erfahrung nach, freuen sich die Schulanfänger meistens sehr auf den Schulanfang. Kindern fällt es nicht schwer, neue Kontakte zu knüpfen und sich auf die Lehrpersonen einzustellen. Als Eltern ist es wichtig, die Schule als einen Ort zu beschreiben, an dem Kinder viele neue Dinge erfahren und lernen können, dass es dort manchmal lustig, aber auch anstrengend sein kann. Je mehr Schulanfänger über Schule wissen, desto weniger angstmachend und neu ist die Situation für sie. Der erste Schultag ist aufregend und ein besonderer Tag und sollte auch so begangen werden, denn das motiviert. Geben Sie den Kindern aber auch Zeit, die neuen Eindrücke zu verarbeiten. Veränderungen sind unsere lebenslangen Begleiter. Je früher Kinder lernen, damit umzugehen, desto resilienter werden sie als Erwachsene werden.

Tips:Gibt es etwas, das man unbedingt vermeiden sollte?

Eva Panholzer: Wenn es Unklarheiten oder Fragen gibt, ist es wichtig, direkt in der Schule oder bei der Lehrperson nachzufragen. Hier können auch die Kinder selbst entsprechende Erfahrungen sammeln, wie Probleme gelöst werden. Dies stärkt in weiterer Folge das Konfliktlösungspotenzial.

Tips: Welche Tipps haben Sie für „erfahrene“ Schüler?

Eva Panholzer: Den erfahrenen Schülern können wir nur raten, den Beginn des neuen Schuljahres nicht bis zur letzten Minute zu verdrängen. Ein Vorbereiten der benötigten Materialien und Unterlagen, ein Wiederholen der letzten Arbeiten in den Hauptfächern und ein Gewöhnen an einen geregelten Schlafrhythmus sind sicher hilfreich.

Tips:Wie sieht es mit dem Lehrermangel im Bezirk Ried aus?

Eva Panholzer: Im Bezirk Ried konnten bis auf ganz wenige Ausnahmen alle offenen Stellen besetzt werden. Derzeit läuft eine Ausschreibungsrunde und wir sind sehr zuversichtlich, auch die restlichen Dienstposten entsprechend bedienen zu können.


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