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Mehrnbacherin berichtet von ihren Erfahrungen in Kenia: "Genitalbeschneidung wird noch immer praktiziert"

Rosina Pixner, 28.02.2024 16:00

MEHRNBACH/WIPPENHAM. Die Mehrnbacherin Lucia Buchleitner engagiert sich für den Schutz afrikanischer Mädchen. In einem Vortrag auf Einladung der Katholischen Frauenbewegung (Kfb) und des Kinderliturgiekreises berichtet sie anlässlich des Weltfrauentages am Samstag, 9. März, um 19 Uhr im Musikheim Wippenham von ihren Erfahrungen.

Lucia Buchleitner mit einem ihrer Schützlinge (Foto: Buchleitner)
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Lucia Buchleitner ist 2021 gemeinsam mit Gladys Mühlböck für einen Monat nach Kenia gereist und hat im Gebiet der Massai beim Projekt „Tareto Maa“ mitgeholfen, das insbesondere Mädchen und jungen Frauen Schutz und Bildung für ein selbstständiges Leben bieten will. „Gladys, die aus dem Gebiet stammt, wo wir gearbeitet haben, hat uns sehr eindrücklich vor Augen geführt, wie schwierig die Situation für Mädchen und junge Frauen ist. Die eigentlich verbotene Genitalbeschneidung wird teilweise weiter praktiziert, sie ist ein sehr gewaltsames Instrument zur Unterdrückung von Frauen“, so die angehende Volksschullehrerin, die mit ihrem Vortrag über das Hilfsprojekt informiert und um Unterstützung insbesondere für Mädchen wirbt.

„Wir freuen uns sehr, dass Lucia über ihre Reise erzählt und uns über das Projekt für Mädchen und junge Frauen informiert. Wir wollen mit dem Vortrag auch ein Zeichen der Solidarität mit Frauen setzen, die es sehr schwer haben“, so Christina Prenninger, die gemeinsam mit Frauen der Kfb und des Kinderliturgiekreises den Abend vorbereitet. Neben dem Vortrag wird es auch kenianisches Essen zum Verkosten geben und natürlich wird auf den Weltfrauentag angestoßen.


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