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EBERSCHWANG. Vor 70 Jahren wurde in Eberschwang die Trennung der Burschenschaft offiziell besiegelt.

  1 / 2   Die Jungburschenschaft heute mit ihrem Wahrzeichen – dem Burschenschild von 1837 (Foto: Jungburschen)

Ihren Anfang nahm sie 1921, als sich jüngere und ältere Burschen über den Erneuerungsprozess nach dem 1. Weltkrieg uneinig waren. Die Altburschenschaft 1837 übersiedelte zum Kirchenwirt, die Burschenschaft 1837 blieb im Gasthaus Renetseder. Nach dem 2. Weltkrieg versuchte man es noch einmal miteinander. Acht Jahre später wurde das Experiment Wiedervereinigung aber für gescheitert erklärt. Diesmal von den jüngeren Burschen, die die Wiedergründung der Renetseder-Burschenschaft in Angriff nahmen. Das Stammlokal der Älteren war wieder der Kirchenwirt. Was den Vereinsnamen betraf, drehten die 21 Revoluzzer den Spieß einfach um und nannten sich fortan Jungburschenschaft 1837. Ihre offizielle Neugründungsversammlung fand am 7. Mai 1954 statt. Was anfangs noch für sehr handfeste Auseinandersetzungen zwischen den zwei Burschenschaften sorgte, stellte sich hinsichtlich ihres Fortbestandes als Segen heraus. Die beiden Vereine leben heute in einer freundschaftlichen Konkurrenz-Situation, die die Eberschwanger Burschenflamme am Lodern hält.


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