Pramet: Der ganze Ort hilft bei der Sanierung des Pfarrheimes
PRAMET. Die Sanierung des Pfarrheimes in Pramet ist in vollem Gang und soll im Wesentlichen bis November so weit abgeschlossen sein, dass im nächsten Frühjahr nur noch Feinschliff-Arbeiten anstehen. Das Besondere an dem Projekt ist das enorme Engagement von zahlreichen Freiwilligen.

Koordiniert werden die Arbeiten vom Pfarrgemeinderats-Obmann Wolfgang Gruber und dem PGR-Finanzausschuss-Obmann Franz Fellner. Die beiden sind voll des Lobes über das große Engagement im ganzen Ort. Der harte Kern der regelmäßigen Helfer umfasst rund 60 Personen. „Weil so viele Leute ehrenamtlich mitarbeiten auch die ortsansässigen Firmen wie Bögl Bau mit Material und Fachleuten helfen, müssen wir fast nur die Materialkosten aufbringen“, sagt Gruber.
Aus dem allgemein großen Engagement ragen zwei Aktionen hervor. Die Bauernschaft spendete Holz für den Dachstuhl im Wert von rund 10.000 Euro. Die Feuerwehr nahm sich mit baggern und vielen Helfern die Drainage des feuchten Kellers vor.
„Die ganze Gemeinde steht dahinter“
Franz Fellner: „Man spürt, dass die ganze Gemeinde dahinter steht, nicht nur die Kirchgänger. Dadurch bedeutet der Pfarrhof allen etwas.“ Im Pfarrgemeinderat seien „alle engagiert“, auch die Gemeinde und die ortsansässigen Firmen unterstützen die Freiwilligen.
Der Pfarrhof gehört übrigens der Pfarre Pramet, nicht der Diözese Linz.
Die enormen Eigenleistungen machen sich auch finanziell bemerkbar. „Normal“ hätte das Projekt wahrscheinlich 400- bis 450.000 Euro gekostet. Gruber: „Wir hoffen, dass wir mit rund 200.000 Euro auskommen.“
Zahlreiche Angebote
Das Herz des sanierten Pfarrheimes wird ein großer Saal sein, der Vereinen für Veranstaltungen zur Verfügung stehen soll. Auch dem Kirchenchor, der Jungschar, den Ministranten werden Räume zur Verfügung stehen.
Auch einige Angebote, die zuletzt eingestellt wurden oder woanders stattfanden, können im Pfarrhof stattfinden; nicht zuletzt das Seniorenturnen.
Im Keller ist die Gemeindebücherei untergebracht – eine der größten in der Umgebung. Nicht zuletzt soll auch der Garten wieder genutzt werden. Wolfgang Gruber: „Als Kinder haben wir dort früher mit der Jungschar gezeltet.“


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