„Kidical Mass“: Radlobby fordert sichere Radwege für Kinder
RIED. Die Radlobby Ried organisiert am Donnerstag, 29. Mai 2025 (Christi Himmelfahrt) eine „Kidical Mass“. Dabei werden Kinder und Erwachsene gemeinsam in einem gemütlichen Tempo und umrahmt von cooler Musik durch Ried radeln. Alle Alters- und Könnensstufen sind willkommen, die Absicherung erfolgt durch die Polizei, nennenswerte Steigungen gibt es nicht.

Die meisten Kinder fahren gerne mit dem Fahrrad. In vielen österreichischen Städten und Gemeinden sind die Voraussetzungen für ein sicheres und selbstständiges Radfahren jedoch oft nicht gegeben. Das ist eine verpasste Chance, Menschen von klein auf an eine gesunde und klimafreundliche Mobilitätsform heranzuführen. Viele Alltagswege ließen sich mit dem Fahrrad bewältigen, auch hätte z. B. ein körperlich aktiv zurückgelegter Schulweg enorme positive Auswirkungen für Kinder und Jugendliche. Die Veranstaltung will dafür mehr Bewusstsein schaffen.
Die Kidical Mass ist eine Rad-Demonstration, die in Kooperation mit der Radlobby durchgeführt wird.
Rahmenprogramm für Kinder im Park
Treffpunkt für die gemeinsame Radfahrt ist um 13 Uhr am Neptunbrunnen bei der Roseggerschule (gegenüber Fussl). Ziel der Tour ist der Stadtpark, wo im Anschluss auf der vom Kulturverein KiK Ried organisierten Pop-Up-Bühne für spannende Unterhaltung gesorgt wird (kik-ried.com). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
„Wir freuen uns auf zahlreiche mitradelnde Kinder, Jugendliche und Erwachsene, denn gemeinsam bringen wir die Dinge ins Rollen“, so die Radlobby Ried.
Radfahren für eine nachhaltige Verkehrswende
Die Förderung des Radfahrens ist ein wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Verkehrswende. Eine Erhöhung des Anteils des Radverkehrs bedeutet für Städte und Gemeinden weniger Staus, weniger Lärm, eine bessere Luftqualität, mehr Verkehrssicherheit und insgesamt eine verbesserte Lebensqualität, von denen nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die Geschäftstreibenden profitieren.
Zur Förderung des Radverkehrs benötigt es u. a. durchgängig gut ausgebaute und sicherere Radwege bzw. Geschwindigkeitsbegrenzungen. Aber auch sichere Abstellanlagen für Fahrräder, ein rücksichtsvoller Umgang im Straßenverkehr sowie eine entsprechende Bewusstseinsbildung sind wichtig. Denn Radfahren sollte kein Dauerstress für Eltern und Kinder sein.
Mehr Infos unter www.kidicalmass.at und radlobby.at/ried.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden