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BEZIRK RIED. Vor 25 Jahren wurde Essen auf Rädern flächendeckend im Bezirk eingeführt. Heute betreibt Ried die größte Rotkreuz-Flotte Oberösterreichs mit 16 Fahrzeugen und über 300 freiwilligen Helfern.

Auch 2025 weiter gemeinsam im Einsatz: die Eheleute Pixner und Dobler (Foto: OÖRK/Ried)
Auch 2025 weiter gemeinsam im Einsatz: die Eheleute Pixner und Dobler (Foto: OÖRK/Ried)

Gestartet wurde in der Stadt Ried am 2. November 2000, anfangs mit lediglich einem Auto und knapp 15 freiwilligen Mitarbeitern. Zu Beginn reichte die tägliche Tour über 90 Kilometer weit, um 14 Klienten eine warme Mahlzeit auszuliefern.

Seit der ersten Stunde unermüdlich im Einsatz mit dabei sind die Eheleute Alfred und Lotte Pixner sowie Johann und Eva Dobler. Ihre damalige Intention für das freiwillige Engagement war es, älteren Menschen Gutes zu tun und der Gesellschaft etwas zurück zu geben. Die Entscheidung, Teil des OÖ. Roten Kreuzes zu werden, haben sie seitdem nie bereut. Im Gegenteil, wenn die Vier nicht im Einsatz sind, fehlt ihnen ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Aus diesem Grund teilen die Eheleute ihre Leidenschaft bereits seit einem Vierteljahrhundert und engagieren sich wöchentlich bzw. im Zwei-Wochen-Takt bei Essen auf Rädern. Über die Jahre entwickelte sich bei den Vieren schließlich eine enge Freundschaft, die sie bis heute verbindet.

„Wir können die freiwillige Tätigkeit wirklich jedem ans Herz legen, denn man bekommt so viel mehr zurück, als man in diese lohnenswerte Aufgabe investiert. Im Laufe der Jahre lernt man viele unterschiedliche Menschen kennen, man erlebt auch einige lustige, teils skurrile Momente. Die schönen Augenblicke überwiegen aber bei Weitem, außerdem hält einen die Mitarbeit beim Roten Kreuz definitiv jung“, sind sich die Ehepaare Pixner und Dobler einig.

Das OÖ. Rote Kreuz machte Bekannte zu Freunden

Das gemeinsame Interesse, für andere Menschen da zu sein und zu helfen, verbindet viele Mitarbeiter, die gemeinsam den Tag der Freundschaft am 30. Juli feiern. „Menschen, die freiwillig für andere da sind, fühlen sich gebraucht und sind Teil einer aktiven Zivilgesellschaft. Ihr Engagement kommt von Herzen und vereint Generationen“, meint Gerhard Obermair, Bezirksstellenleiter des Roten Kreuzes Ried.


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