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WIPPENHAM. Am Dreikönigstag stand die Pfarre Wippenham im Zeichen der weltweiten Solidarität. Im Rahmen des Sternsinger-Gottesdienstes wurden nicht nur die Ergebnisse der Dreikönigsaktion präsentiert, sondern auch die Bedeutung des fairen Handels in den Mittelpunkt gestellt.

Toni Planitzer beim Gottesdienst mit den Sternsingern (Foto: Pfarre Wippenham)
Toni Planitzer beim Gottesdienst mit den Sternsingern (Foto: Pfarre Wippenham)

Insgesamt waren 2026 in der Pfarre Wippenham 17 Kinder als Sternsinger unterwegs. Sie besuchten alle neun Ortschaften der Gemeinde und sammelten dabei beachtliche 2.480 Euro an Spenden für Projekte im globalen Süden. Am Dreikönigstag übergaben die Kinder den gesammelten Betrag feierlich an die Pfarre.

Gleichzeitig widmete sich der Gottesdienst dem Thema „Fairtrade“. Zu Gast war Roswitha Lobe, langjährige Leiterin des Braunauer Weltladens und heute ehrenamtliche Mitarbeiterin des Weltladens Ried. In einem Predigtgespräch berichtete sie von ihren Reisen zu Fairtrade-Projekten in Afrika, Asien und Lateinamerika. Anschaulich schilderte sie, wie faire Entlohnung die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort verbessert, Kindern den Schulbesuch ermöglicht und insbesondere Frauen stärkt. Ihr Appell: Wo immer möglich, bewusst zu Fairtrade-Produkten greifen.

Gemeinsam mit Monika Mayrhofer gestaltete Roswitha Lobe zudem einen Verkaufsstand mit Produkten aus dem Weltladen Ried, der den Gottesdienstbesuchern die Möglichkeit bot, faires Handeln direkt umzusetzen.

Anton Planitzer, der den Gottesdienst leitete und die Mitarbeiterinnen des Weltladens eingeladen hatte, zeigte sich erfreut über das Engagement der Pfarrgemeinde:„Ich freu‘ mich sehr, dass in Wippenham so viel für die Dreikönigsaktion gespendet wurde. Fast 5 Euro pro Einwohner sind da zusammengekommen. Vielen herzlichen Dank! Und mir gefällt es, dass neben dem schönen Spendenergebnis auch auf die Möglichkeit des fairen Handelns hingewiesen wurde. Gerade durch ein bewusstes Konsumverhalten kann Menschen im globalen Süden nachhaltig geholfen werden.“


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