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Neue Leitung für Pfarre Reichersberg steht fest

Theresa Senzenberger, 13.01.2026 14:43

REICHERSBERG. Die Leitung der künftigen Pfarre Reichersberg wurde gewählt: Jophy Francis wird der neue Pfarrer. Patrizia Wohlmacher wird als Pastoralvorständin, Melanie Gaderbauer als Verwaltungsvorständin tätig sein.

  1 / 3   Pfarrer Jophy Francis übernimmt die Gesamtverantwortung für die neue Pfarre Reichersberg. (Foto: Diözese Linz)

Nach Hearings und Assessments im November und Dezember 2025 ist ein wichtiger Schritt in der diözesanen Pfarrstrukturreform gesetzt: Die Leitung der künftigen Pfarre Reichersberg steht fest.

Neuer Pfarrer

Jophy Francis übernimmt die Gesamtverantwortung als Pfarrer. Er stammt aus Kerala in Indien und lebt in St. Martin. Seit 2022 ist er Dechant des Dekanats Reichersberg und derzeit Pfarrer in St. Martin und Utzenaich. Außerdem wirkt er als Feuerwehrkurat in Utzenaich.

Pastorale Leitung

Als Pastoralvorständin wurde Patrizia Wohlmacher bestellt. Die Reichersbergerin studierte Selbstständige Religionspädagogik in Salzburg. Seit vielen Jahren ist sie seelsorglich sowie als Pastoralassistentin tätig. Seit 2016 ist sie zudem unter anderem Dekanatsassistentin im Dekanat Reichersberg.

Verwaltung und Finanzen 

Die wirtschaftlichen, administrativen und baulichen Agenden liegen künftig in den Händen von Melanie Gaderbauer. Sie lebt in St. Marienkirchen bei Schärding und bringt bereits Erfahrung in der Pfarrverwaltung mit. Seit 2023 ist sie Buchhalterin und Büroassistentin in der Pfarre Schärding. Seit 2024 übernimmt sie zusätzlich Aufgaben als Referentin für die Pfarrverwaltung.

Die drei Leitungspersonen werden eng mit Priestern, Seelsorgern und Ehrenamtlichen zusammenarbeiten. Zu ihren ersten Aufgaben zählt es, Zuständigkeiten zu klären, pastorale Schwerpunkte umzusetzen und das Bewusstsein für den gemeinsamen kirchlichen Handlungsraum zu stärken.

So läuft die Reform ab

Die Umsetzung der Pfarrstrukturreform hatte bereits im Herbst 2025 begonnen. In einem zweijährigen Prozess entwickeln die Pfarrteilgemeinden ein gemeinsames Selbstverständnis und erarbeiten ein Grobkonzept für die künftige pastorale Arbeit. Ziel ist es, als gemeinsamer pastoraler Raum zusammenzuwachsen und Schwerpunkte für das seelsorgliche Handeln festzulegen.

Die Pfarrstrukturreform sieht insgesamt 39 neue Pfarren vor, die mehrere Pfarrteilgemeinden unter einem Dach vereinen. Ab Herbst 2026 soll in der neuen Struktur gearbeitet werden. Die rechtliche Gründung der Pfarre ist mit 1. Jänner 2027 vorgesehen.


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