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RIED. Das Wohnhaus der Lebenshilfe Oberösterreich in Ried hat mit Kathrin Pesendorfer eine neue Leiterin.

Kathrin Pesendorfer im Kreis der Bewohner des Wohnhauses in Ried. (Foto: Lebenshilfe OÖ)
Kathrin Pesendorfer im Kreis der Bewohner des Wohnhauses in Ried. (Foto: Lebenshilfe OÖ)

Die erfahrene Fachsozialbetreuerin kennt die Lebenshilfe OÖ bereits seit vielen Jahren. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen ein herzliches Miteinander und das Recht der Bewohner, ihren Alltag selbst zu gestalten.

Ein Zuhause, das sich wie Familie anfühlt

Im Lebenshilfe-Wohnhaus Ried leben aktuell 13 Bewohner im vollbetreuten Bereich, dazu kommen zwei teilbetreute Wohngruppen und ein Kurzzeitzimmer. Begleitet werden sie von einem rund 20-köpfigen Team. Das Haus zeichnet sich durch eine besondere Herzlichkeit aus. „Man hat das Gefühl, man kommt in eine Familie und nicht in eine Wohngruppe“, beschreibt Pesendorfer die Atmosphäre. 

Das Wunderbare im Alltäglichen

Für Pesendorfer steht die Selbstbestimmung der Menschen im Mittelpunkt. Die Wünsche der Menschen hätten oberste Priorität, ihre Aufgabe sei es, diese möglich zu machen. Dabei sollen Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung ganz normal behandelt werden. Das naturverbundene Wohnhaus am Stadtrand und ein an das Alter angepasstes Freizeitangebot tragen zu diesem Zugang bei. Ihren persönlichen Leitsatz fasst die neue Leiterin in einem Satz zusammen. „Ich suche das Wunderbare im Alltäglichen.“ Wenn eine Arbeit Freude mache, so Pesendorfer, mache man sie auch gut.


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