Anna Anzengruber aus Ried ist eine von fünf Gewinnerinnen des Geschichtenwettbewerbs von Familienbund und Tips
BEZIRK RIED. Die neunjährige Anna Anzengruber aus Ried ist die Gewinnerin des Geschichtenwettbewerbs 2026 in Kooperation mit dem OÖ Familienbund und Tips.

Gefragt war eine Fortsetzung (maximal 500 Wörter) plus Titel zum Geschichteanfang von Kinderbuchautorin Karin Ammerer:
Es war ein nebeliger Nachmittag, als ich meine Tante zu einem merkwürdigen Laden begleitete. „Gundas Schatztruhe“ stand auf einem alten rostigen Schild neben der Eingangstür. Nicht nur das Schild war alt! Gunda war keinesfalls jünger und auch die Sachen, die man kaufen konnte, sahen alles andere als neu aus. Staunend ging ich von Regal zu Regal. „Nichts anfassen!“, ermahnte mich meine Tante. Das hatte ich auch nicht vor! Vieles war staubig und in den Ecken entdeckte ich Spinnweben – igitt! Meine Tante kaufte ein Gemälde, das einen riesigen bunten Blumenstrauß zeigte. Beim Verabschieden drückte mir Gunda eine metallene Dose in die Hand und sagte geheimnisvoll …
Die Fortsetzung von Anna Anzengruber wurde zusätzlich mit einen Gutschein von 50 Euro von Thalia prämiert.
Anna Anzengruber: Ein ungewöhnlicher Ausflug
Während die beiden noch darüber stritten, warum sie den Hund überhaupt mitgenommen hatte, sprang Pixel flink aus der Tasche. Neugierig lief er zu einer Tür, auf der „Kein Zutritt“ stand, stupste sie an und verschwand im dunklen Raum. Da Pixel nichts sehen konnte, stieß er gegen einen Labortisch mit zahlreichen Reagenzgläsern. Plötzlich fielen in hohem Bogen alle Gläser samt ihrem flüssigen Inhalt klirrend zu Boden. Dabei trafen einige Tropfen das erschrockene Hündchen. Es bellte jämmerlich: „Wuff, wuff!“ Das laute Gebell unterbrach die streitenden Kinder und sie liefen schnell herbei.
Auch unzählige Roboter kamen herbeigeflitzt. Als Mimi und Theo den Raum betraten, sahen sie entsetzt, was passiert war. Mimi schrie erschrocken auf: „Oh nein Pixel! Warum bist du bloß blitzblau geworden? Geht es dir gut?“ Pixel winselte leise. Sein Fell leuchtete nicht nur blitzblau, sondern begann auch geheimnisvoll zu strahlen. Plötzlich summten die Roboter durcheinander. „Warnung! Unbekannte chemische Reaktion! Zeitportal aktiviert!“„Äh, was heißt das?“ fragte Theo nervös. Doch da wirbelte mitten im Raum ein leuchtender Kreis aus Licht. Ehe die Kinder reagieren konnten, zog es Pixel hinein. „PIXEL!“ schrien Mimi und Theo panisch und sprangen hinterher. Auch Robina, die kleine Roboterdame, die neben ihnen stand, wurde mit hineingezogen.
Sie landeten unsanft auf hartem Boden. Vor ihnen knisterte ein Feuer. Menschen in Fellen starrten sie erstaunt an. Einer schlug Funken aus einem Feuerstein. „Steinzeit . Zeitpunkt etwa 2000 v. Chr.“, erklärte Robina. Pixel stupste neugierig den Feuerstein mit seiner Nase an. Ein goldener Lichtfunke verschwand in seinem Fell, das etwas heller wurde. „Energiefragment eins“, bemerkte Robina und nahm den Feuerstein an sich. Das Portal öffnete sich erneut.
Nun standen sie auf grauem Mondstaub und trugen prächtige Raumanzüge. Neil Armstrong setzte gerade seinen Fuß auf den Mond. „20. Juli 1969“, bestätigte Robina. Pixel berührte einen Mondstein. Sein Fell schimmerte nun silbrig. „Zweites Fragment gesichert. Rückkehr in die Gegenwart benötigt dreifache Energie“, informierte die kleine Roboterdame. Also fehlt noch eins!“ rief Theo.
Das nächste Portal brachte sie ins Jahr 2125. Sie landeten in einem schwebenden Auto und glitten durch die Luft. Auf einem gläsernen Hochhaus funkelte ein strahlender Kristall. Pixel sprang mutig aus dem Auto und berührte den Kristall. Ein regenbogenfarbener Stein löste sich. „Dritte Energiequelle gesichert!“ Sofort erschien wieder der leuchtende Wirbel.
Sie landeten in einem dunklen Raum. „Warum sind wir nicht zu Hause?“, fragte Mimi. „Analyse“, sagte Robina ruhig. „Die Energie reicht noch nicht. Für die Gegenwart müssen alle drei Fragmente gleichzeitig aktiviert werden.“
Im Boden entdeckte Theo einen runden Kreis mit drei Vertiefungen. „Das passt!“ Schnell legten sie Feuerstein, Mondstein und Zukunftskristall hinein. Erst glühte der Feuerstein golden, dann der Mondstein silbern, schließlich leuchtete der Kristall in allen Farben. In der Mitte verband sich das Licht zu einer strahlenden Kugel. Der Raum begann zu beben. „Heimreise startet“, sagte Robina. Ein heller Blitz.
Als sie die Augen öffneten, standen sie wieder im Forschungszentrum. Alles war ordentlich. Kein Portal, kein Chaos. Pixel war wieder normal. Theo grinste. „Also langweilig war das sicher nicht.“ Pixel bellte fröhlich: “Wuff!“








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