Intensiver Austausch verschiedener Netzwerkpartner
RIED. Nach einer Pause im Frühjahr aufgrund der Covid-19-Situation lud die Arbeiterkammer zum Austausch der Partner des Jugendnetzwerks. Ohne ein vorgegebenes Thema diente das Treffen dazu, den Teilnehmern selbst die Möglichkeit zu bieten, drängende Probleme sowie Fragen im Bereich Ausbildung und Beschäftigung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen einzubringen und zu diskutieren.

Vertreter sozialer Organisationen, Institutionen, Schulen und Betriebe nützten das Treffen zum intensiven Austausch. „Die Pandemiekrise trifft benachteiligte Jugendliche nicht nur im Alltag besonders hart, sondern macht es ihnen noch schwerer als zuvor, in der Arbeitswelt Fuß zu fassen. Veranstaltungen wie diese, bei denen die Probleme von Jugendlichen am Übergang zwischen Schule und Arbeitswelt in den Fokus genommen werden, sind daher besonders wichtig“, sagt AK-Präsident Johann Kalliauer. Kerstin Hofstätter von Streetwork Ried verwies etwa darauf, dass es im Bezirk Ried kein einziges Jugendzentrum gibt. Ein Angebot an offener Jugendarbeit für Jugendliche sei nicht vorhanden. „36 Gemeinden und es gibt nichts, wo Jugendliche zusammenkommen können, außer in bestehenden Vereinen“ kritisierte die Sozialarbeiterin.


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