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RIED/LINZ. Wie lassen sich digitale Innovationen für die Gesundheitsversorgung in der Region Ried nutzen? Der Gesundheitspark Ried geht bei der Suche nach Antworten auf diese Zukunftsfrage neue Wege – auch gemeinsam mit Experten der Future Thinking School von Ars Electronica.

Der Gesundheitspark begibt sich gemeinsam mit der Future Thinking School by Ars Electronica auf die Suche nach Antworten zu digitalen Innovationen für die Gesundheitsversorgung in der Region. (Foto: Ars Electronica / Robert Bauernhansl)

Die Digitalisierung bietet für Regionen abseits der Ballungsräume viele neue Chancen. Das betrifft auch die Gesundheitsversorgung: Nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie haben telemedizinische Angebote stark an Bedeutung gewonnen.

Online-Ambulanz

So gibt es beispielsweise im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried nun eine Online-Ambulanz, über die manche Nachbesprechungen, etwa nach onkologischen Behandlungen, auf Wunsch via Internet erfolgen können. Die Patienten brauchen dazu also nicht mehr ins Spital zu kommen. Dieses Beispiel zeigt das große Potenzial der Digitalisierung: Sie ist eine wertvolle Unterstützung, um Menschen ortsunabhängig hohe Fachkompetenz in Gesundheitsfragen zu bieten, individuell und stets auf dem neuesten Stand.

Innviertler Gesundheits-Nahversorger

Wie sich dieses Potenzial in der Region Ried in den nächsten Jahren konkret umsetzen lässt, ist auch ein Thema bei der innovativen Weiterentwicklung des Gesundheitsparks Ried. Dieses Netzwerk versteht sich als Innviertler Gesundheits-Nahversorger, mit dem Menschen ihre individuellen Gesundheitsziele erreichen können.

Umfassend und unkonventionell

In Zukunft wird es dabei noch wichtiger, „out of the box“ zu denken – umfassend, über bestehende Systemgrenzen hinaus und mit neuen, mitunter unkonventionellen Ansätzen. Dabei setzen die Partner des Gesundheitspark-Netzwerks auch auf den Input externer Experten wie des Ars Electronica Center in Linz. Dort wurden in einer Auftaktveranstaltung beeindruckende digitale Welten erkundet. Zugleich wurde ausgelotet, welche Vorteile sich aus diesen Innovationen für die regionale Gesundheitslandschaft ziehen lassen.

Prävention und Eigenverantwortung stärken

„Die zahlreichen Ideen und Denkansätze aus dem Workshop werden nun priorisiert und in kleineren Gruppen weiterentwickelt. Ziel sind speziell auf das Innviertel zugeschnittene Angebote, etwa in den Bereichen Motivation, Prävention und Gesundheitskompetenz der Patienten“, erklärt Gesundheitspark-Managerin Daniela Razenberger. „Eine gute Gesundheitsversorgung wird in der Zukunft zunehmend auch auf digitale Unterstützung setzen. Im Gesundheitspark Ried wollen wir schon heute in diese Zukunft vorausdenken, um den Menschen auch weiterhin hochqualitative und innovative Gesundheitsdienstleistungen zu bieten“, unterstreicht Gesundheitspark-Ried-Geschäftsführer Johann Minihuber.


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