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RIED. Das ReKI, Regionales Kompetenzzentrum für Integration und Diversität, sammelt im Laiendolmetschpool die Kontaktdaten von Laiendolmetscher aus dem Bezirk Ried. Vor kurzem fand im Stadtentwicklungsforum in Ried ein Infoabend statt.

Info-Abend im Stadtentwicklungszentrum (Foto: ReKI / Jan Zaschkoda)
Info-Abend im Stadtentwicklungszentrum (Foto: ReKI / Jan Zaschkoda)

Rund 30 mehrsprachige Personen, die über ein Dutzend Dolmetschsprachen abdecken, haben sich bereits beim ReKI Ried als Laiendolmetscher:innen vorgemerkt. Im Herbst startet für die zukünftigen LaiendolmetscherInnen in Kooperation mit dem Institut für Interkulturelle Pädagogik (IIP) der VHS OÖ ein eigener Lehrgang in Ried.

Geringe Deutschkenntnisse stellen für viele Zugewanderte, aber auch für Einrichtungen und Behörden eine große Hürde dar. Der Laiendolmetschpool Ried soll helfen, diese Sprachbarrieren zu überwinden. Ziel ist es, Einrichtungen und Behörden die Kontaktdaten von Laiendolmetschern aus der Region zur Verfügung zu stellen und dadurch bei Bedarf sprachliche Barrieren zu überwinden. Rund 30 Personen haben sich bereits beim ReKI Ried vorgemerkt. Im September 2023 startet zudem ein Lehrgang für LaiendolmetscherInnen in Ried.

Die Laien ersetzen keine professionell ausgebildeten Dolmetscher mit universitärer Ausbildung, aber sie unterstützen Menschen mit geringen Deutschkenntnissen bei der sprachlichen und auch kulturellen Verständigung.

Weitere Informationen zum Lehrgang und Laiendolmetschpool gibt es beim ReKI Ried (E-Mail: reki-ried@volkshilfe-ooe.at, Tel.: 0676 8734 7026).
Das ReKI wird von der Integrationsstelle des Landes OÖ und dem Bundeskanzleramt gefördert. ReKIs gibt es in allen oberösterreichischen Bezirken. Im Bezirk Ried wird das Projekt von der Volkshilfe umgesetzt.

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