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RIED/SCHÄRDING. Das Frauennetzwerk3 in den Bezirken Ried und Schärding sowie Eferding und Grieskirchen wird 2024 vom Frauenreferat des Landes Oberösterreich mit 108.216 Euro unterstützt.

V. l.: Frauenministerin Susanne Raab und Frauenreferentin Christine Haberlander (Foto: Land OÖ/Peter Mayr)

Der überparteiliche Verein „Frauennetzwerk3“ engagiert sich für frauenspezifische Information, Beratung und psychosoziale Begleitung, zu Themen wie Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Bildung und Karriereplanung oder Trennung und Scheidung. Schwierige Lebenssituationen sollen sich zum Positiven wenden. Das Frauennetzwerk3 ist für Frauen und Mädchen, die Informationen und Begleitung in persönlichen, familiären, sozialen und beruflichen Angelegenheiten suchen, tätig. Die Beratungsstelle bietet Einzelberatung zu persönlichen Themen, Begleitung in Krisensituationen, Vermittlung zu Fach-Institutionen und Vernetzung bei rechtlichen Fragen. Das Frauennetzwerk3 sieht sich als Orientierungs-Begleiterinnen, wenn aus vielen Möglichkeiten der eigene Weg gefunden werden will und als Krisen-Begleiterinnen, wenn das Leben gerade etwas holprig ist und bietet Beratung in den Bezirken Ried, Grieskirchen, Schärding und Eferding.

1.287 Beratungen im letzten Jahr

Im Jahr 2023 wurden beinahe 700 Klientinnen in 1.287 Beratungen unterstützt. Zusätzlich wurden über 640 Teilnehmerinnen bei Seminaren, Kursen und Veranstaltungen gezählt.

„Unsere Frauenberatungsstellen leisten einen extrem wichtigen Beitrag für Mädchen und Frauen in Oberösterreich. Ich danke der Geschäftsführerin vom Frauennetzwerk3 und ihrem Team von Herzen für ihr Engagement. Nicht zuletzt dank Ihnen sind wir im Land der Möglichkeiten auch ein Land der Chancengleichheit. Denn hier bestimmt nicht das Geschlecht, was erreichbar ist. Wir machen damit deutlich: Auf Oberösterreich ist und bleibt Verlass“, so Frauenreferentin Christine Haberlander.

„Durch die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Land sind die Frauenberatungsstellen in Oberösterreich gut aufgestellt. Insgesamt haben wir das Frauenbudget in den letzten Jahren auf 33,6 Millionen Euro mehr als verdreifacht. Damit haben wir die Gewaltschutzzentren ausfinanziert und in jedem politischen Bezirk eine Frauen- und Mädchenberatungsstelle eingesetzt, denn jede Frau und jedes Mädchen soll wissen, dass sie nicht alleine ist. Ein wichtiger Meilenstein ist auch der Ausbau der Schutz- und Übergangswohnungen, in den wir als Bund 12 Millionen Euro investieren. Zudem stellen wir Mittel für begleitende Beratung und Betreuung bereit, um den Frauen den Weg in ein selbst bestimmtes, gewaltfreies Leben zu ermöglichen“, so Frauenministerin Susanne Raab.

Weitere Infos unter www.frauennetzwerk3.at


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