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RIED. Die Radlobby Ried organisiert am Donnerstag, 29. Mai (Christi Himmelfahrt) eine Kidical Mass. Dabei werden die Teilnehmenden gemeinsam in einem gemütlichen Tempo und umrahmt von cooler Musik durch Ried radeln. Es sind alle Alters- und Könnensstufen willkommen, die Absicherung erfolgt durch die Polizei, nennenswerte Steigungen gibt es nicht.

Die Radlobby setzt sich für sichere Radwege für die Kinder ein. (Foto: stock.adobe.com/Halfpoint)
Die Radlobby setzt sich für sichere Radwege für die Kinder ein. (Foto: stock.adobe.com/Halfpoint)

Die meisten Kinder fahren gerne mit dem Fahrrad. In vielen österreichischen Städten und Gemeinden sind die Voraussetzungen für ein sicheres und selbstständiges Radfahren jedoch oft nicht gegeben. Das ist eine verpasste Chance, Menschen von klein auf an eine gesunde und klimafreundliche Mobilitätsform heranzuführen. Viele Alltagswege ließen sich mit dem Fahrrad bewältigen, so hätte beispielsweise ein körperlich aktiv zurückgelegter Schulweg enorme positive Auswirkungen für Kinder und Jugendliche. Die Veranstaltung will dafür mehr Bewusstsein schaffen.

Rahmenprogramm für Kinder im Park

Treffpunkt für die gemeinsame Radfahrt ist um 13 Uhr beim Neptunbrunnen bei der Roseggerschule (gegenüber Fussl). „Wir freuen uns auf zahlreiche radelnde Kinder, Jugendliche und Erwachsene, denn gemeinsam bringen wir die Dinge ins Rollen“, so die Radlobby Ried. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Radroute endet im Rieder Stadtpark, wo ein besonderes Programm vom Kulturverein KiK auf die Teilnehmenden wartet (kik-ried.com).

Radfahren für eine nachhaltige Verkehrswende

Die Förderung des Radfahrens ist ein wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Verkehrswende. Eine Erhöhung des Anteils des Radverkehrs bedeutet für Städte und Gemeinden weniger Staus, weniger Lärm, eine bessere Luftqualität, mehr Verkehrssicherheit und insgesamt eine verbesserte Lebensqualität, von denen nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die Geschäftstreibenden profitieren. Zur Förderung des Radverkehrs benötigt es unter anderem durchgängig gut ausgebaute und sicherere Radwege bzw. Geschwindigkeitsbegrenzungen. Aber auch sichere Abstellanlagen für Fahrräder, ein rücksichtsvoller Umgang im Straßenverkehr sowie eine entsprechende Bewusstseinsbildung sind wichtig. Denn Radfahren sollte kein Dauerstress für Eltern und Kinder sein.

Mehr Infos unter: www.kidicalmass.at und radlobby.at/ried


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