Ein neuer Weg für Obernberg – und vielleicht auch irgendwann über den Inn
OBERNBERG. Der neue Radweg entlang der Weilbacher Landesstraße ist eröffnet. Für Obernberg bedeutet er weit mehr als nur ein weiteres Stück Asphalt. Mit der neuen Verbindung von St. Georgen kommend Richtung Obernberg wurde ein wichtiger Lückenschluss geschaffen und gleichzeitig ein weiterer Schritt für mehr Verkehrssicherheit und Lebensqualität gesetzt.

Besonders für Kinder und Familien ist der neue Radweg ein großer Gewinn. So können Freizeiteinrichtungen und künftig auch das neue Naturpool-Freibad, das ab dem kommenden Jahr die Region bereichern wird, sicher mit dem Fahrrad erreicht werden.
„Obernberg ist damit aus mehreren Richtungen gut mit dem Fahrrad erreichbar. Über den R3 Radweg bestehen bereits Verbindungen von Kirchdorf und Reichersberg, nun kommt die sichere Verbindung von St. Georgen dazu. Auch von Bad Füssing aus, ist man gut angebunden, außer eben über die Brücke“, weiß Bürgermeister Martin Bruckbauer.
Gemeinde investiert mit Hilfe des Landes in die Zukunft
Die Marktgemeinde Obernberg hat das Projekt auch finanziell maßgeblich unterstützt. Rund 200.000 Euro wurden von der Gemeinde vorfinanziert, gleichzeitig wird der Radweg mit rund 70 Prozent durch das Land Oberösterreich gefördert.
„Wenn ein regionales Zentrum funktionieren soll, braucht es auch eine gute und zeitgemäße Infrastruktur“, so Bruckbauer. Jeder sichere Radweg mache Obernberg besser erreichbar und erhöhe die Attraktivität des Ortes.
Die Vision: Mit dem Fahrrad über den Inn
Doch mit der Fertigstellung des Radweges endet die Vision für Bürgermeister Bruckbauer und viele andere nicht. Ganz im Gegenteil: Der Blick geht bereits weiter – Richtung Inn und Bad Füssing.
Seit Jahren steht eine mögliche und vor allem sichere Verbindung über den Inn zwischen Obernberg und Bad Füssing im Raum, da die Situation mit der jetzigen Brücke eine Gefahr für die unzähligen Radfahrer darstellt. Für Bruckbauer wäre eine solche Verbindung eine große Chance für die gesamte Region.
Bad Füssing zählt rund zwei Millionen Nächtigungen pro Jahr. Dieses touristische Potenzial könnte auch für Obernberg und für das Innviertel von großer Bedeutung sein.
Die Vorstellung ist einfach und zugleich ambitioniert: Gäste aus Bad Füssing könnten künftig mit dem Fahrrad sicher über den Inn nach Obernberg kommen – auf den historischen Marktplatz, in die Gastronomiebetriebe und zu den Geschäften. Dann auf dem gut ausgebauten Radnetz das Innviertel erkunden.
„Vielleicht ist dieser Radweg eines Tages Teil einer Verbindung, die über den Inn führt und Bayern und Oberösterreich noch enger miteinander verbindet“, so Bürgermeister Bruckbauer.








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