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Tabellenführer Rapid voll gefordert, spätes Tor entschied gegen die SV Ried

Reinhard Spitzer, 27.09.2015 04:11

RIED/INNKREIS. Der Tabellenführer wankte, fiel aber nicht. Im Gegenteil. Ein Treffer in der Nachspielzeit von Matej Jelic besiegelte die 0:1-Heimniederlage der SV Josko Ried gegen Rekordmeister Rapid Wien.

SV Rieds Thomas Bergmann (vo.) wehrt sich gegen Philipp Schobesberger, der ein Mal nur Aluminium traf. Foto: GEPA

„Wir kamen glücklich über die erste halbe Stunde. Wenn man aber in der zweiten Hälfte solche Möglichkeiten hat, hofft man natürlich schon auf einen Punkt. In solchen Spielen müssen wir zwanzig bis fünfundzwanzig Prozent mehr laufen als der Gegner“, gibt Cheftrainer Paul Gludovatz zu. „Co“ Gerhard Schweitzer ergänzt treffend: „Die Mannschaft hat über die volle Spieldistanz taktisch und läuferisch alles umgesetzt.“ Tatsächlich erwischten die Grün-Weißen den besseren Start, Philipp Schobesberger traf nur Aluminium (14.). Je länger die Partie in der mit 6000 Fans gut gefüllten Keine Sorgen Arena dauerte, desto mutiger traten die Innviertler auf. Zum Matchwinner hätte Patrick Möschl werden können, der aber ein Mal nur die Stange traf (53.) und bei einer hochkarätige Chance den Ball nur knapp neben das Wiener Gehäuse setzte (80.). „Mache ich das Tor, wären drei Punkte wahrscheinlich bei uns geblieben“, rechnet der 22-Jährige vor.

„Geile Berufsauffassung“

Trotz der sechsten Saisonniederlage kann Gludovatz mit dem Auftreten seiner Truppe gut leben. „Meine Spieler haben eine geile Berufsauffassung. Ohne große personelle Alternativen zeigten sie nach den mehr als 120 Cupminuten noch so ein Spiel über die volle Distanz. Diese Seite der Mannschaft ist okay.“

Zweite Länderspielpause

Im letzten Meisterschaftsspiel vor der zweiten herbstlichen Länderspielpause, Gruppensieger Österreich tritt in Montenegro (Fr., 9. 10., 20.45 Uhr) und daheim gegen Liechtenstein (Mo., 12. 10., 18 Uhr) an, gastiert die SV Josko Ried beim WAC (Sa., 3. 10., 18.30 Uhr). www.svried.at


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