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RIED IM INNKREIS. Ein Erfolgserlebnis der besonderen Art gönnte sich die SV Josko Ried. Gegen Rekordmeister und Titelanwärter Rapid Wien gelang ein im Abstiegskampf enorm wichtiger 1:0-Heimerfolg. Mit seinem ersten Bundesligatreffer für die Entscheidung sorgte Jakob Kreuzer.

Sein erstes Bundesligator war ein ganz wichtiges für die SV Ried: Jakob Kreuzer (vo.) Foto: GEPA
Sein erstes Bundesligator war ein ganz wichtiges für die SV Ried: Jakob Kreuzer (vo.) Foto: GEPA

Der 21-Jährige kam nach einer Viertelstunde für den verletzten Denis Streker ins Spiel, nahm in der 57. Minute sein Herz in die Hand und versenkte das Spielgerät im grün-weißen Gehäuse. Für Cheftrainer Paul Gludovatz ein nicht allzu überraschendes Szenario. „Jakob spielte am Wochenende eben nicht für Gurten, sondern für uns“, schmunzelte der Burgenländer unmittelbar nach dem Schlusspfiff einer über weite Strecken für die 5700 Zuschauer zumindest ungeordnet wirkenden Partie.

Unsicherheit erkennbar

Beide Teams mussten bittere Niederlagen aus der Vorwoche verdauen. Während die SVR das „Sechs-Punkte-Heimspiel“ gegen Altach 0:2 verlor, gingen die Hütteldorfer gegen die Admira gleich mit 0:4 unter. Die Unsicherheit war den Akteuren beider Lager deutlich anzumerken. Spielerische Höhepunkte blieben ebenso rar, wie zwingende Tormöglichkeiten. Einzig Matej Jelic bereitete der Innviertler Verteidigung punktuell Probleme.

Drei Spiele ohne Torerfolg

Nach Kreuzers Treffer wurde die Brust der Rieder breiter, der klare Favorit aus der Bundeshauptstadt blieb neuerlich viel schuldig und in der dritten Partie in Serie ohne Torerfolg. Und wie erlebte Paul Gludovatz Sieg Nummer sieben im 14. Heimspiel der noch bis 15. Mai laufenden Meisterschaft? „Körperlich waren wir wie gefordert im Grenzbereich unterwegs. Zusätzliche mentale Stärke schöpften wir aus dem Torerfolg. Wir mussten das Spiel nicht machen, sondern durften auf Rapid antworten. Das machte es leichter.“

Mit dem ersten Sieg nach fünf Runden, Salzburg wurde am 13. Februar ebenfalls 1:0 bezwungen, baute die SVR als Vorletzter den Vorsprung auf Schlusslicht Grödig auf sechs Punkte aus.

Ungeschlagen gegen WAC

Die erste Meisterschaftspartie nach der zweiwöchigen Länderspielpause, im Rahmen der EURO-Vorbereitung empfängt Österreichs Nationalmannschaft im Wiener Ernst Happel Stadion Albanien (Sa., 26. 3., 17.30) und die Türkei (Di., 29. 3., 20.30), bestreitet die SV Josko Ried am Samstag, 2. April (18.30 Uhr), beim Wolfsberger AC. In dieser Saison standen sich die beiden Teams bereits vier Mal gegenüber. Im ÖFB-Cup-Zweitrundenduell setzten sich die Innviertler mit 5:3 nach Elfmeterschießen durch. In der Punktejagd stehen ein 1:0-Erfolg der SVR und zwei Remis zu Buche (0:0, 1:1). www.svried.at


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