Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

Zweiter 1:0-Heimsieg in Folge: SV Ried hält Schlusslicht Grödig auf Distanz

Reinhard Spitzer, 10.04.2016 13:15

Im Gleichschritt marschierten der SV Grödig und die SV Josko Ried am 30. Bundesligaspieltag. Das Schlusslicht überraschte mit einem 2:0-Erfolg bei Austria Wien, die neuntplatzierten Innviertler setzten sich gegen Aufsteiger Mattersburg völlig verdient mit 1:0 durch.

Nach einer idealen Flanke von Jakob Kreuzer fixierte Thomas Fröschl (r.) per Kopf den Sieg der SV Josko Ried. Foto: GEPA

Obwohl die Burgenländer in der Offensive nicht vorhanden waren und den ersten Torschuss erst in Minute 74 abfeuerten, machten sie den Gastgebern lange das Leben schwer. Die erlösende Szene spielte sich nach einer knappen Stunde ab. Nach einem missglückten Abwehrversuch der Mattersburger Defensivabteilung landete das runde Spielgerät bei Jakob Kreuzer. Dessen mustergültige Flanke versenkte Thomas Fröschl zur Entscheidung (58.).

Fußballerische Magerkost

Ein fußballerischer Leckerbissen, der die gut 4000 Zuschauer in der Keine Sorgen Arena von den Sitzen riss, war die Partie nicht, was auch SVR-Torhüter und -Kapitän Thomas Gebauer bestätigt. „Man konnte an unserer Spielweise sehen, worum es ging. Mattersburg ist gesichert, da fehlte der letzte Wille und dann kommt so ein Spiel heraus. Solange wir punkten, können die Grödiger machen, was sie wollen. Wir sind ohnehin nur auf uns fokussiert.“

In dieselbe Kerbe schlägt Goldtorschütze Fröschl. „Wir dürfen nicht auf Grödig schauen, es ist ja nichts passiert, außer ein Spiel weniger in der Meisterschaft und weiter sechs Punkte Vorsprung.“ Einen etwas anderen Zugang findet Dieter Elsneg. „Das war ein wichtiger Sieg, weil auch Grödig gewonnen hat. Ein paar von uns bekamen den Spielstand in Wien auf der Anzeigentafel mit. Wir hätten den Sack schon früher zumachen müssen, haben im Großen und Ganzen aber verdient gewonnen.“

„Spiel wie jedes andere“

Bei Meister und Tabellenführer Red Bull Salzburg gastiert die SV Josko Ried am kommenden Samstag, 16. April (16 Uhr). „Für uns ein Spiel wie jedes andere“, spricht Thomas Gebauer bewusst nicht von einem besonderen Anlassfall. „Wir müssen frech auftreten und uns etwas zutrauen“, legt Thomas Fröschl nach. In Ehrfurcht erstarren müssen die SVR-Kicker tatsächlich nicht. Gingen die ersten beiden Saisonduelle mit den „Mozartstädtern“ noch schief (1:4, 1:2), gelang im dritten am 13. Februar ein doch überraschender 1:0-Heimerfolg. www.svried.at


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden