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Die SV Josko Ried darf für eine weitere Bundesligasaison planen. Mit einem verdienten 1:0-Heimerfolg über Admira Wacker Mödling bauten die Innviertler ihren Vorsprung gegenüber Schlusslicht Grödig (0:1 gegen den WAC) auf acht Zähler aus.

Dieter Elsneg (vo.) ließ die SV Ried jubeln. Foto: GEPA
Dieter Elsneg (vo.) ließ die SV Ried jubeln. Foto: GEPA

Die Gastgeber erwischten gegen den ÖFB-Cup-Finalisten einen sehr guten Start und spielten einige Möglichkeiten heraus, Zählbares freilich blieb vorerst noch aus. Zum entscheidenden Schlag holten die Rieder erst in der Schlussphase aus. Der eingewechselte Clemens Walch zirkelte in der 87. Minute eine Flanke zur Mitte, Dieter Elsneg verwandelte volley zu seinem siebten Saisontor und Rieds neuntem Sieg im 16. Heimspiel der zu Ende gehenden Meisterschaft. „Durch die Siege von Grödig spürten wir den Druck. Acht Punkte sind ein großes Polster, wir dürfen uns aber nicht blenden lassen“, fordert der Goldtorschütze.

Noch keine Gratulationen

Dass die SVR gegen die Niederösterreicher zumindest phasenweise auch fußballerisch Sehenswertes zu bieten hatte, bestätigt Gernot Trauner. „So viele Spielanteile hatten wir schon lange nicht. Zwingende Tormöglichkeiten spielten wir freilich nur wenige heraus. In der Tabelle sieht es sehr gut aus. Im direkten Duell gegen Grödig machen wir endgültig alles klar.“

Trainer Paul Gludovatz lässt sich zum Klassenerhalt noch nicht gratulieren. „Nein, da bin ich ein sturer Hund. Wenn wir am 11. Mai aus dem Schneider sind, habe ich ein weiteres berufliches Lebensziel erreicht“, spricht der Burgenländer von einem „verdienten Sieg gegen die Admira aufgrund der Torchancen in den ersten zwanzig Minuten“.

Noch vier Durchgänge

Nächster Gegner der SV Josko Ried ist auswärts Sturm Graz (Sa., 30. 4., 18.30). Von den bisherigen drei Saisonduellen mit den Steirern gewannen die Innviertler das erste 1:0, dann setzte es zwei Niederlagen mit je einem Tor Differenz (2:3/auswärts, 0:1/heim). Nach den Heimpartien gegen Tabellenschlusslicht Grödig (Sa., 7. 5., 18.30) und Austria Wien (Mi., 11. 5., 20.30) gastiert die SVR in der letzten Runde am Sonntag, 15. Mai (17.30), in Altach. www.svried.at


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