Schwächstes Auswärtsteam der Liga errackert 0:0-Unentschieden in Graz
RIED IM INNKREIS. Ungeschlagen kam die SV Josko Ried bei „Angstgegner“ Sturm Graz davon. Das torlose Unentschieden könnte im Abstiegskampf noch viel wert sein, auch wenn es ein glückliches war.

„Ein schmeichelhafter Punkt für uns, weil Sturm offensiv gefährlicher war. Schon in den letzten Wochen arbeitete die Defensive gut mit, diesmal machten wir halt das entscheidende Tor nicht“, blickt Thomas Reifeltshammer auf das Geschehen zurück, das der SVR den erst neunten Auswärtspunkt in der zu Ende gehenden Meisterschaft bescherte. Ried ist somit in der Fremde das schwächste aller zehn Teams.
Gebauer reagiert glänzend
Eine wirklich zwingende Tormöglichkeit spielte sich die Mannschaft von Cheftrainer Paul Gludovatz nicht heraus. Anders die Gastgeber. Nachdem Avdija und Edomwonyi das Tor nicht trafen oder am starken Thomas Gebauer scheiterten, verhinderte der Schlussmann bei einem Kopfball des eingewechselten Roman Kienast in der Nachspielzeit die 16. Saisonniederlage.
Schwer tat sich die SV Ried bei Sturm schon immer, was die Bundesligabilanz der direkten Duelle beweist. Von 38 Partien gewannen 30 die Grazer und nur drei die Innviertler, fünf endeten unentschieden.
Zwei Heimspiele in Folge
Zwei der drei noch ausstehenden Partien in der zu Ende gehenden Meisterschaft 2015/16 bestreitet die SV Josko Ried vor heimischem Publikum. Der SV Grödig – das Tabellenschlusslicht überraschte zuletzt mit einem 2:0-Heimerfolg über Rekordmeister Rapid – gastiert am Samstag, 7. Mai (18.30) im Innviertel, die Wiener Austria am Mittwoch, 11. Mai (20.30). In der 36. und letzten Runde geht“s ins „Ländle“ zum SCR Altach (So., 15. 5., 17.30). „Wir sind heimstark und wollen den Klassenerhalt gegen Grödig fixieren. Das wollen wir unserem Publikum schenken, auch wenn es ein ganz hartes Stück Arbeit wird“, ist Reifeltshammer überzeugt. Nachsatz: „Wer unseren Trainer kennt, der weiß, dass er uns einen falschen Blick auf die Realität schnell austreibt.“
Verletzungsteufel schlug zu
Vorzeitig zu Ende ist die Saison für Gernot Trauner. Der 24-Jährige zog sich einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zu. Geplanter Operationstermin bei Dr. Peter Lechnauer in der EMCO Privatklinik Hallein/Dürnberg: Dienstag, 3. Mai


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