Wieder kein Torerfolg: SV Ried kassiert kuriosen Treffer bei Auswärtspleite
Einen klassischen Selbstfaller leistete sich die SV Guntamatic Ried im Duell der Tabellennachzügler bei Admira Wacker Mödling.

Das Tabellenschlusslicht war in der Offensive wieder einmal erschreckend harmlos und blieb auch bei der vierten Saisonniederlage ohne Torerfolg. Dass sich nicht einmal ein Unentschieden ausging, geht auf die Kappen der beiden Torhüter.
Gästeteam ausgekontert
Einen weiten Abschlag von Manuel Kuttin nahm Lukas Grozurek auf und mit der Hand mit, Thomas Gebauers unverständlicher Ausflug machte den Abschluss für den Goldtorschützen zur einfachen Sache. Die Rieder ließen sich also in der 90. Minute auskontern. „Wir setzten einiges um, machten viel Gutes. Wir ließen die Admira nicht spielen, hatten aber zu große Lücken und schalteten im Wechselspiel nicht schnell genug um“, lautet die Diagnose von Christian Benbennek. Den entscheidenden Treffer kommentiert der Cheftrainer so: „Der Torwartfehler passiert und dann nimmt der Spieler den Ball mit der Hand mit. Der Treffer darf nicht gegeben werden. Gebauer schätzte die Situation falsch ein. Es gibt keinen großen Vorwurf, er weiß selbst, was er falsch gemacht hat.“
Brandheißes Privatduell
Einen beinharten, aber zumeist sportlich fairen Kampf lieferten sich über die volle Distanz SV Rieds Außenverteidiger Dennis Chessa und der wieselflinke Admira-Offensivgeist Maximilian Sax. Zumindest diesem Duell darf der neutrale Beobachter ein gerechtes Unentschieden bescheinigen.
Klar positive Heimbilanz
Rieds nächster Gegner ist in der heimischen Keine Sorgen Arena Austria Wien (Sonntag, 28. August, 19 Uhr). Ein Blick auf die SVR-Heimbilanz gegen die „Veilchen“ verrät, dass ein Punktgewinn durchaus im Bereich des Möglichen erscheint. Von 38 Heimspielen gewannen die Innviertler 15, außerdem weist die Statistik zwölf Unentschieden und elf Niederlagen aus. www.svried.at


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden