Tipico Bundesliga: Nach dem 1:0 im ersten Duell gelang keine zweite Überraschung
RIED/INNKREIS. Eine stolze Serie der SV Guntamatic Ried ging beim überlegenen Spitzenreiter SK Puntigamer Sturm Graz zu Ende. Nach fünf Runden ohne Niederlage und elf Punkten verloren die engagiert auftretenden Innviertler 0:1.

Vor 11.000 Fans den entscheidenden Treffer zur gelungenen Revanche für die Steirer Niederlage mit demselben Ergebnis im ersten Saisonduell auf Innviertler Boden erzielte Bright Edomwonyi bereits in der 18. Minute. Dass keine weiteren Tore fielen, war auch Robert Schörgenhofer geschuldet. Bei Strafraumattacken gegen Lukas Spendlhofer und Rieds Dieter Elsneg nahm der Schiedsrichter seine Pfeife nicht in Betrieb.
Glasklare Trainerworte
Auch wenn sich die SV Ried nach Wiederbeginn deutlich verbessert präsentierte, erlebte Sturm-Schlussmann Christian Gratzei einen ruhigen Arbeitstag. Keinen der fünf Schussversuche brachten die Gäste auf das Grazer Gehäuse. Keine Veranlassung, nach Ausreden zu suchen, sah Christian Benbennek. „Es gibt Schlimmeres, als bei Sturm zu verlieren, aber mich ärgert die Art und Weise. In der ersten Hälfte konnten wir überhaupt nicht abrufen, was uns in den letzten Runden ausmachte. Wir waren nicht gut genug, um aus Graz etwas mitzunehmen“, gab der SVR-Cheftrainer im Sky-Interview zu.
Jubilar Hart spielte durch
In seinem 100. Jubiläumsspiel über die volle Distanz ging in den Reihen der Rieder der gebürtige Linzer Florian Hart. Der 26-jährige Verteidiger absolvierte 41 Bundesligapartien für den LASK, 22 für Grödig und jetzt 37 für die SVR.
Acht Punkte Vorsprung
Während die SV Guntamatic Ried nach der fünften Saison-Nullnummer weiter auf Tabellenrang fünf steht, muss sich die doch unerwartete Dominanz des SK Sturm Graz für die Mitbewerber um den Meistertitel langsam beängstigend darstellen. Nach nur elf gespielten Runden (neun Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage) hat die Truppe von Chefcoach Franco Foda bereits acht Zähler Vorsprung auf den ersten Verfolger Altach, der beim 1:1-Auswärtsunentschieden gegen Rapid den Ausgleich durch Christoph Schösswendter erst kurz vor dem Schlusspfiff kassierte. „Wir bleiben bodenständig und zielstrebig und gehen in jedes Spiel, als wäre es das letzte dieser Saison“, formuliert Foda unmissverständlich.
Offene Rechnung begleichen
Ihren nächsten Auftrag haben die SVR-Kicker in der heimischen Keine Sorgen Arena gegen RZ Pellets WAC (Sa., 22. Oktober, 18.30 Uhr). Mit den Kärntnern gilt es eine offene Rechnung zu saldieren. Im ersten Saisonduell in Runde drei am 6. August setzte es durch einen späten Treffer von Boris Hüttenbrenner (79.) eine 0:1-Auswärtsniederlage. www.svried.at


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