Tipico Bundesliga: Starke Leistung unbelohnt, Joker traf in Minute 88 zur Entscheidung
So eine Partie noch zu verlieren, tut im beinharten Abstiegskampf doppelt weh. Die SV Guntamatic Ried war beim SK Puntigamer Sturm Graz lange auf Kurs in Richtung Punktezuwachs, kassierte in der 88. Minute aber noch den entscheidenden Treffer zur 19. Saisonniederlage.

Zumindest eine Stunde lang waren die Innviertler die bessere Mannschaft und kamen auch zu guten Möglichkeiten. Vor allem Patrick Möschl bereitete der steirische Defensive wiederholt Probleme. Zwei Minuten nach der roten Karte für Abwehrchef Thomas Reifeltshammer (57./Foul) hämmerte Peter Zulj das runde Spielgerät an die Umrandung des Eckigen. Mehr Glück hatte in der Schlussphase Philipp Zulechner. Mit seinem ersten Bundesligator für Sturm besiegelte der eingewechselte „Joker“ das Rieder Schicksal.
„Auswärts auch gewinnen“
Nach der starken Leistung beim verdienten 3:0-Heimerfolg über Rekordmeister Rapid auf diese Art und Weise zu verlieren, kann auch Mut für die kommenden Herausforderungen machen. „Wenn wir weiter so spielen bin ich überzeugt, dass wie die eine oder andere Partie auch auswärts gewinnen können“, bestätigte Cheftrainer Lassaad Chabbi im Fernsehinterview mit Sky Sport Austria. Nachsatz zum Auftritt in der 29. von 36 Meisterschaftsrunden: „Wir spielten in der ersten Hälfte sehr gut, kamen siebzig Minuten nicht in Gefahr und hätten zumindest einen Punkt verdient. Am Schluss standen wir einmal falsch und attackierten den Gegner zu spät. Aber das ist Fußball. Wenn du unten bist, bekommst du solche Tore.“
Auch Nachbarn verloren
Weil auch der Drittletzte St. Pölten (0:2 Admira) und der Vorletzte Mattersburg (0:3 Austria) Pleiten kassierten, blieben die Verhältnisse zwischen den drei Teams am Tabellenende bis auf die Tordifferenzen unverändert.
Noch vier Mal Heimrecht
Das erste von vier noch ausstehenden Heimspielen bestreitet die SV Guntamatic Ried am kommenden Samstag, 22. April, ab 18.30 Uhr gegen RZ Pellets Wolfsberger AC. Die übrigen Saisongegner in der Keine Sorgen Arena sind FC Flyeralarm Admira Wacker Mödling, Aufsteiger SKN St. Pölten und zum Abschluss am Sonntag, 28. Mai (16.30 Uhr), SV Mattersburg.


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