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RIED/INNKREIS/GURTEN. Mit einer Riesenüberraschung ließ Sportunion Raiffeisen Gurten am zehnten Spieltag der Regionalliga Mitte aufhorchen.

Von der „schwächsten Saisonleistung“ spricht Trainer Miron Muslic. Foto: Hörmandinger
Von der „schwächsten Saisonleistung“ spricht Trainer Miron Muslic. Foto: Hörmandinger

Beim ATSV Stadl-Paura setzten sich die Innviertler mit 3:2 durch und fügten dem Tabellenzweiten die erst zweite Saisonniederlage zu. Ausschlaggebend für den Erfolg war ein Blitzstart. Nach nur sechs Minuten und Toren von Thomas Reiter und Jakob Kreuzer stand es bereits 2:0 für die Innviertler.

Vier Treffer vor der Pause

Nach dem Anschlusstreffer der Stadlinger stellte Sebastian Zirnitzer aus einem Freistoß die ursprünglichen Verhältnisse wieder her. Der einzige Treffer nach der Pause ging auf das Konto von Kevin Hinterberger, der vom Elfmeterpunkt den Endstand besiegelte.

Den Heimschlager gegen Spitzenreiter und Aufstiegsanwärter GAK 1902 spielt Gurten am Samstag, 6. Oktober (16).

Elfmeter verhinderte Pleite

Der ersten Saisonniederlage gerade noch entkommen sind die Jungen Wikinger der SV Guntamatic Ried in der LT1 OÖ-Liga. Gegen den im Herbst noch sieglosen Vorletzten Grieskirchen gingen die Innviertler durch Felix Hebesberger kurz vor der Pause programmgemäß in Führung. Im zweiten Durchgang drehte der stark spielende Außenseiter den Spieß zwischenzeitlich um. Das vierte Unentschieden in der laufenden Meisterschaft rettete Belmin Cirkic mit einem verwandelten Elfmeter erst fünf Minuten vor dem Schlusspfiff. „Wir zeigten die schwächste Saisonleistung und taten uns richtig schwer. Der Gegner hätte sich mehr verdient als nur einen Punkt, so ehrlich muss man sein“, streut Wikinger-Trainer Miron Muslic den Trattnachtalern Rosen.

In Marchtrenk gastieren die Jungen Wikinger Ried am kommenden Samstag ab 16 Uhr.


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