Fußball-Unterhaus verabschiedet sich vorzeitig in die Winterpause
INNVIERTEL. Durch die neuen Verordnungen seitens der Bundesregierung wurde die Herbstmeisterschaft im Fußball-Unterhaus vorzeitig beendet

„Mit Inkrafttreten der von der Bundesregierung angekündigten neuen COVID-19-Verordnung zur Bekämpfung der Pandemie mit 3. November ist die Durchführung des Trainings- und Spielbetrieb im heimischen Amateurfußballwesen nicht mehr möglich. Meisterschaftsspiele in Bewerben des Oberösterreichischen Fußballverbandes werden heuer nicht mehr stattfinden und die Saison 2020/21 wird im Frühjahr fortgesetzt, sofern es die Entwicklung der Pandemie und die Vorgaben der Politik dann zulassen“ - so lautet die Stellungnahme des Fußballverbandes zum Lockdown im Fußball-Unterhaus. Damit ist jenes Szenario eingetreten, das viele Fußball-Experten vermutet haben.
Eine Katastrophe
„Nachdem in den letzten Wochen sehr viele Spiele abgesagt wurden, habe ich ehrlich gesagt damit gerechnet, dass die Herbstsaison frühzeitig abgebrochen wird. Ich finde das jedoch sehr schade und eine Katastrophe für den Fußball“, meint Peter Madrisch, Trainer des Regionalligisten Raiffeisen Gurten. Auch Andreas Michl, Sportchef des Landesligisten SK Schärding, übt Kritik an der Zwangspause: „Die Vereine haben stets alle Sicherheitsmaßnahmen eingehalten und sich auf die aktuelle Situation bestens eingestellt. Es wären nur noch zwei Runden zu absolvieren gewesen. Diese hätte man meiner Meinung nach zur Not auch ohne Zuschauer durchführen können.“ Der gleichen Meinung ist auch Udo Niemetz, Sportchef des SV Riedau. „Der Abbruch schmerzt. Wir hätten gerne noch gespielt. Wir müssen mit der Entscheidung leben.“


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