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RIED. Das Europacup-Rückspiel des UVC Weberzeile Ried findet am Donnerstag, 18. November um 19 Uhr in Kazincbarcika statt. Die Rieder treten bereits am Mittwoch die Reise nach Ungarn an und werden versuchen, die notwendigen Punkte ins Innviertel zu holen.

Die UVC-Spieler nach dem Sieg im Hinspiel gegen Kazincbarcika (Foto: Tips/Horn)
Die UVC-Spieler nach dem Sieg im Hinspiel gegen Kazincbarcika (Foto: Tips/Horn)

Mit einem Sieg wäre der UVC natürlich eine Runde weiter. Bei einer Niederlage wird's allerdings etwas kompliziert. Die einfache Rechnung „nach dem 3:0 im Hinspiel reicht im Rückspiel ein Satzgewinn“ stimmt nämlich nicht.

Der Modus ist im Grunde genommen unfair und benachteiligt Mannschaften, die das Hinspiel (wie der UVC) mit 3:0 Sätzen gewonnen haben und das Rückspiel verlieren. Die Satzdifferenz zählt nämlich nicht, sondern nur der Sieg, wobei es egal ist, ob mit 3:0 oder 3:1 gewonnen beziehungsweise verloren wird. Lediglich ein 3:2-Erfolg macht einen Unterschied, da ein 3:2 quasi als Unentschieden, beziehungsweise „Sieg nach Verlängerung“ gewertet wird (und auch in der Meisterschaft nur zwei statt drei Punkte bringt; der Verlierer bekommt einen Punkt für das Unentschieden nach vier Sätzen).

Aufstieg auch mit Niederlage möglich

Bei einer Niederlage in Kazincbarcika hat der UVC Weberzeile Ried zwei Möglichkeiten zum Aufstieg. Eine ist eine 2:3-Niederlage. Die andere ist der Gewinn des auf 15 Punkte gespielten „Golden Sets“, der bei einem ungarischen 3:0- oder 3:1-Erfolg für die Entscheidung sorgt.

Dies ist nach wie vor keine leichte Aufgabe, meint Coach Dominik Kefer: „Wir haben die Ungarn zu Hause überrascht und eine perfekte Partie gespielt. Auswärts werden sie uns sicherlich nicht mehr unterschätzen und voll angreifen. Ich denke aber, dass wir eine gute Taktik vorbereitet haben und wir werden alles daran setzten, um die nächste Runde zu erreichen!“

In der nächsten Europacup-Runde würde der UVC Weberzeile Ried auf den Schweizer Club Volley Schönenwerd treffen.

Bundesliga

In der Austrian VolleyLeague geht es am Sonntag, 21. November, um 18.30 Uhr auswärts gegen den TJ Sokol Wien weiter.

Pressesprecher, Peter Eglseer sagt zu diesem Spiel: „Wir haben eine gute Ausgangsposition, um den notwendigen dritten Tabellenplatz nach dem Grunddurchgang zu erreichen. Durch sind wir aber noch nicht. Wir benötigen noch zwei Siege aus den letzten drei Spielen. Sokol Wien ist ein direkter Gegner und wird sicherlich alles unternehmen, um uns das Leben so schwer wie möglich zu machen. Wir werden eine Topleistung brauchen, um bestehen zu können!“


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