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RIED. Stimmungsmäßig war das Cupfinale zwar ein Heimspiel für die SV Guntamatic Ried, letztlich fehlten zur Sensation aber doch ein paar Tore. Red Bull Salzburg gewann das Spiel im Klagenfurter Wörtherseestadion vor der geradezu peinlichen Kulisse von lediglich 7.800 Zuschauern mit 3:0 (1:0).

Trotz der Niederlage wurden die Rieder Spieler von den Fans gefeiert. (Foto: Tips/Horn)
Trotz der Niederlage wurden die Rieder Spieler von den Fans gefeiert. (Foto: Tips/Horn)

Akustisch war das Cupfinale ein Heimspiel für die SV Ried. Die etwa 3.000 Rieder Fans machten von Beginn an Stimmung und verstummten auch nach den Gegentoren nicht. Nach dem Spiel feierten sie die Rieder Spieler mehr als die Salzburger Fans ihre siegreiche Mannschaft.

„Wir haben genau gewusst, was passieren muss, damit wir Salzburg schlagen, aber am Ende hat ein bißchen gefehlt“, resümierte SVR-Trainer Christian Heinle das Spiel. „Wir habe defensiv richtig gut gearbeitet, aber offensiv waren wir zu harmlos. Letztlich war es zu wenig, aber wir haben uns teuer verkauft.“

Zu den Toren meinte er: „Das 0:1 war ein Traumtor, kam aber aus dem Nichts. Beim 2:0 haben wir schlecht verteidigt, das 3:0 war ein Konter.“

„Ich bin richtig angefressen“

Heinle haderte aber mit dem Schiedsrichter. „Einen klareren Elfmeter als bei dem Handspiel beim Stand von 0:2 gibt es nicht. In so einer Situation erwarte ich, dass der Schiedsrichter selbst entscheidet und sich die Szene auf dem Bildschirm anschaut. Ich bin richtig angefressen. Wenn wir den Elfmeter bekommen, steht es 2:1 und es sind noch zehn Minuten zu spielen.“

Vom Gegner gab es Komplimente für die SVR. Salzburgs Double-Trainer Matthias Jaissle sagte: „Ried hat es gut gemacht. Sie haben die Räume gut zugemacht, sind hart und aggressiv in die Zweikämpfe gegangen. Aber wir haben es trotzdem geschafft, über weite Strecken unseren Fußball auf den Rasen zu bringen.“

Blick nach vorne

Am nächsten Samstag steht für die SV Guntamatic Ried in Altach ein mögliches Meisterschafts-Endspiel an. Mit einem Sieg wäre der Klassenerhalt gesichert. Heinle: „Aus dem Cupfinale können wir einiges mitnehmen. Wir haben tagelang verschiedene Abäufe eintrainiert, das hilft immer weiter. Das Spiel in Altach wird völlig anders, aber wir fahren dorthin und wollen gewinnen.“


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