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RIED. Letztlich entschieden nur ein paar Punkte den Titelkampf: In einem hochspannenden Finale unterlagen die „Powergirls“ des UTC Fischer Ried ihren leicht favorisierten Gegnerinnen vom Linz AG Team OÖ 1 mit 3:4.

Die UTC-„Powergirls“ (v. l., ohne Sinja Kraus): Sylvie Zünd, Arabella Koller, Karina Hofbauer, Livia Kraus, Nadja Ramskogler, Anna Klasen (Foto: UTC Fischer Ried)

Nach den fünf Einzeln sah es noch gut aus. Sinja Kraus (7:6, 6:3 gegen Nika Radisic), Arabella Koller (6:2, 4:6, 10:5 gegen Tamara Kostic) und Livia Kraus (w.o. gegen Johanna Hiesmair) hatten die Punkte zu einer 3:2-Führung geholt. Anna Klasen (7:5, 1:6, 5:10 gegen Melanie Klaffner) und Nadja Ramskogler (0:6, 6:7 gegen Petra Krejsova) hatte ihre Matches verloren. Klasen hatte dabei im dritten Satz die Chance, schon nach dem Einzel den nötigen vierten Punkt zu holen.

Linz gewann die Doppel

Die Doppel gingen dann beide an die Linzerinnen. Da war Sinja Kraus beim UTC schon nicht mehr dabei, denn sie musste nach ihrem Einzel zum WTA-Turnier nach Laibach weiter reisen.

Den ersten Punkt für die Linzerinnen gewannen Krejsova/Kostic gegen Nadja Ramskogler und Livia Kraus in zwei umkämpften Sätzen 7:5, 7:5.

Die entscheidenden Punkte zum Meistertitel holten Radisic/ Klaffner im zweiten Doppel gegen Anna Klasen und Arabella Koller. Die Riederinnen hatten den ersten Satz mit 6:3 gewonnen und den zweiten mit 3:6 verloren. Der dritte Satz ging nach hartem Kampf mit 12:10 an die Linzerinnen, wobei ein Matchball für die Riederinnen nur fünf Zentimeter ins Aus ging.

Die Linzerinnen gewannen schon ihren elften Titel und sicherten sich auch die Siegprämie von 8.000 Euro.

Für die Riederinnen, die es im vorigen Jahr bis ins Halbfinale schafften, war es nach 2021 die zweite Finalteilnahme.


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