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SV Ried steht im Cup-Halbfinale und nimmt das obere Playoff ins Visier

Walter Horn, 02.02.2026 07:53

RIED. Der 3:0-Erfolg gegen Rapid im Cup-Viertelfinale am Samstag bescherte der SV Oberbank Ried ein weiteres Schlagerspiel in der heimischen BWT Oberösterreichische Arena: Als Gegner für das Halbfinale wurde den Schwarz-Grünen der Lask zugelost.

Nikki Havenaar wurde zum „Player of the Match“ gewählt. (Foto: Horn)
  1 / 2   Nikki Havenaar wurde zum „Player of the Match“ gewählt. (Foto: Horn)

Gespielt wird in der ersten März-Woche. Nur zweieinhalb Wochen davor, am Samstag, 14. Februar, empfangen die Rieder den Lask, der von den letzten elf Pflichtspielen neun gewonnen hat, in der Meisterschaft.

„Erster Stein im Weg“

Die SVR muss am kommenden Sonntag, 8. Februar, beim Meister Sturm Graz antreten, der nicht gut aus dem Winter kam und im Cup in Altach 1:3 unterlag.

Für SVR-Trainer Max Senft ist dieses Spiel ein besonderes; der emotionale Aspekt komme aber nicht wegen der gescheiterten Transferanfrage der Grazer in der Winterpause dazu, sondern „weil dieses Spiel eines von fünf Endspielen um das obere Playoff ist.“

Senft: „Uns geht es jetzt darum, dass wir den Kampf ums obere Playoff annehmen. Da ist Sturm der erste Stein im Weg. Der Sieg gegen Rapid gibt mit Sicherheit Rückenwind. Wenn wir das richtig nutzen und nicht die Erwartungshaltung haben, dass alles leicht weiterläuft, sondern indem wir daraus Vertrauen schöpfen, dann bringt dieser Erfolg viel.“

„Unglaubliches Commitment“

Auf das Cupspiel gegen Rapid haben Senft und sein Team die Mannschaft akribisch vorbereitet. Unter anderem fuhr man vor dem Match einen Tag nach Wien, um dort auf Rasen trainieren zu können. Senft: „Die Mannschaft hat ein unglaubliches Commitment zu einer sehr professionellen und anstrengenden Vorbereitung auf solche Gegner. Es gibt bei uns kein Raunzen. Die Spieler sind alle sehr überzeugt von unserer Vorbereitung.“

Zum Spiel meinte er: „Nach der schnellen Führung hat die Mannschaft sehr gut umgesetzt, was wir vorbereitet haben. Wir haben Rapid nicht zum Spielen kommen lassen und gleichzeitig auch unsere Idee mit Ball gut auf den Platz gebracht.“

Der Rieder Abwehr-Hüne Nikki Havenaar avancierte mit zwei Toren in der zweiten Halbzeit zum „Player of the Match“. Das 1:0 hatte Ante Bajic schon in der 2. Minute erzielt.


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