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RIED. Bei der Suche nach einem neuen Trainer für die Jungen Wikinger ist die SV Oberbank Ried in den eigenen Reihen fündig geworden. Nachfolger von Marcel Thallinger, der als Co-Trainer zur Profimannschaft wechselte, ist Denis Omic. 

Der neue Trainer der Jungen Wikinger Ried Denis Omic (M.) mit Wolfgang Fiala (r.) und Co-Trainer Simon Hechwartner (l.) (Foto: SVR/Schröckelsberger)

Der 27-Jährige ist ein Paradebeispiel für den Weg, den die SV Oberbank Ried in der Trainerausbildung geht und wie sie dabei auf die eigenen Talente setzt. Omic startete 2019 seine Trainerausbildung im Rieder Nachwuchs und kam über die Akademie-Mannschaften, zuletzt die U18, zu den Jungen Wikingern. Seine Fußballkarriere begann mit acht Jahren ebenfalls in Ried. Als 16-Jähriger wechselte er aus der Rieder Akademie zu AS Roma. Der gebürtige Rieder besitzt die UEFA-A-Lizenz und die UEFA-Elite-Junioren-A-Lizenz.

Junge WIkinger

Die Jungen Wikinger kicken nach einer schwachen Saison, in der sie nur durch die Neustrukturierung der Regionalligen dem Abstioeg entgingen, in der neuen Saison in der neu gegründeten Regionalliga Nord, die ausschließlich aus Vereinen aus Oberösterreich und Salzburg besteht. Auftakt für Ried ist voraussichtlich am Samstag, 1. August, auswärts in Bad Schallerbach. Das erste Heimspiel steht eine Woche später am Samstag, 8. August, gegen Bad Leonfelden auf dem Programm. Die Anstoßzeiten werden erst fixiert.

„Er weiß, wie wir Spieler und Teams entwickeln wollen“

„Mit Denis Omic zeigt sich, dass unsere Trainerausbildung in Ried funktioniert. Er hat seinen Weg 2019 im Nachwuchs begonnen und kennt unser sportliches Konzept aus jeder Perspektive. Er weiß, wie wir Spieler und Teams entwickeln wollen. Genau diese Kontinuität ist es, die uns als Verein stark macht. Er ist der richtige Mann, um unsere inhaltlichen Ideen weiterzutragen und die Jungen Wikinger als Bindeglied zu unseren Profis weiter zu stärken“, betont Wolfgang Fiala, Geschäftsführer Sport bei der SV Oberbank Ried.

„Ich habe sehr viel Vertrauen vom Verein bekommen“

„Für mich ist es als Rieder Junge eine große Ehre, Trainer bei den Jungen Wikinger zu sein. Mein Werdegang als Trainer zeigt, dass ich sehr viel Vertrauen vom Verein bekommen habe. Ich habe versucht, das immer auch zurückzugeben und das will ich jetzt bei den Jungen Wikingern ebenso zeigen. Ich bin bei den Jungen Wikingern jetzt auf viele Jungs gestoßen, die ich die vergangenen Jahre bereits betreut habe. Sie wissen genau, was ich haben und sehen will“, sagt Denis Omic.

Zu seinen Zielen sagt der neue JW-Trainer: „Wir möchten natürlich möglichst viele Spieler in den Profi-Bereich bringen und an unsere erste Mannschaft heranführen. Unser Motto ist, dass wir für etwas statt gegen etwas spielen. Die Jungs wissen, was ich damit meine. Wir wollen uns in der neuen Regionalliga Nord bestmöglich etablieren. Die neue Liga wird sicher sehr spannend. An der Qualität der Mannschaften hat sich nichts geändert, aufgrund der vielen regionalen Duelle wird die Attraktivität aber sicher erhöht.“


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