Arbeitslosenquote im Bezirk leicht gestiegen
RIED. Ende August waren im Bezirk Ried 1.415 Personen (753 Frauen, 662 Männer) arbeitslos gemeldet. Das sind um fast 400 mehr als vor einem Jahr (1.053) und um 42 mehr als Ende Juli (1.373).

Direkt nach Ausbruch der Pandemie in Österreich waren im Bezirk 2.076 Menschen arbeitslos.
Mit 4,7 Prozent liegt die Quote um ein Prozent höher als 2019, aber niedriger als in Oberösterreich (6,2 Prozent, Vorjahr 4,6 Prozent) und Österreich (9 Prozent, Vorjahr 6,8 Prozent).
„Bereitschaft der Unternehmen wäre wichtig“
AMS-Bezirksstellenleiter Klaus Jagereder: „Auch wenn die Bezirkszahlen einen deutlichen Unterschied zwischen den Zentralräumen und den kleineren Regionen darstellen, gelingt es in Ried nicht ganz so gut, die frei gestellten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer rasch wieder in den Arbeitsprozess zu integrieren. Die Bereitschaft der Unternehmen, auch Jobsuchenden eine Chance zu geben, die nicht zu 100 Prozent die Anforderungskriterien erfüllen, wäre dafür eine wichtige Voraussetzung und würde vom AMS auch mit Fördermitteln lukrativ unterstützt.“
Viele freie Lehrstellen
Jagereder appelliert an alle, die einen Ausbildungsplatz suchen, sofort zum AMS zu kommen: „Es gibt noch viele Lehrstellen – und das nicht nur in ausgewählten Berufen. Vom Büro bis zum Handwerk oder von der Dienstleistung bis zur Technik sind Angebote ausgeschrieben.“


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