SPÖ fordert Anti-Corona-Zentren
GEIERSBERG/RIED. Der designierte SPÖ-Bezirksvorsitzende Fritz Hosner, Bürgermeister von Geiersberg, fordert eine aktivere Corona-Politik und wenigstens ein Anti-Corona-Zentrum für den Bezirk Ried und unterstützt damit eine Forderung der SPÖ-Landesvorsitzenden Birgit Gerstorfer. Die Impfstationen, die für die Impfung der über-80-Jährigen eingerichtet werden, gehen ihm nicht weit genug.

Dabei kritisiert er das bisherige Verhalten von Schwarz-Grün im Bund und Schwarz-Blau im Land: „Oberösterreich darf sich nicht weiter vom Corona-Chaos des Bundes anstecken lassen. Das immer wieder verspätete Aktivwerden des Landes muss ein Ende haben, damit wir Nachteile für die Oberösterreicher nicht immer nur durch teure Kraftakte verhindern können.“
„Impfung ist der Schlüssel“
Die Corona-Schutzimpfung ist der Schlüssel im Kampf gegen die Pandemie. Sie rette Menschenleben, schütze Gesundheit, Arbeitsplätze und Wirtschaft. Hosner: „Die Regierung taumelt völlig unvorbereitet in die größte Impfaktion Österreichs. Und das, obwohl Monate Zeit waren zur Vorbereitung.“
Informieren, testen, impfen
Angesichts der Unsicherheit und Skepsis gegenüber der Impfung in der Bevölkerung fordert er transparente Information und eine zielgerichtete Informations- und Aufklärungskampagne. „Was es jetzt braucht, ist ein Anti-Corona-Servicezentrum für den Bezirk Ried. Diese Anti-Corona-Zentren sind die direkte Anlaufstelle für Impfungen, Tests, notwendige Schutzausrüstungen und wichtige Informationen. Das schafft Klarheit und sorgt für Sicherheit.“
„Logistische Herausforderung, aber machbar“
Dieses niederschwellige und wohnortnahe Angebot könne schon ab dem Wochenende der angekündigten Massentests, also ab dem 22. Jänner, anlaufen, ist Hosner überzeugt: „Das ist eine logistische Herausforderung, aber eine machbare. Mit Unterstützung des Landes ist die Bezirkshauptmannschaft sicher in der Lage, diese Zentren zu errichten.“
Das Wissen und die entsprechende Erfahrung dafür seien vorhanden, auch die Kosten dürften kein Hindernis sein, sagt Hosner: „Das ewige Auf- und Zusperren kostet nicht nur ebenfalls viel Geld, sondern auch Lebensqualität und gefährdet die Gesundheit der Menschen. Mit den Anti-Corona-Zentren erleichtern wir den Zugang zu Impfungen und Tests und können so einen wichtigen Schritt leisten, um die Pandemie hinter uns zu lassen.“


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