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RIED. Der coronabedingte Einbruch in der weltweiten Luftfahrt hat sich auf FACC heftig ausgewirkt. Im vergangenen Jahr schrieb das Unternehmen einen Verlust von 74,4 Millionen Euro.

FACC will schnell wieder durchstarten. (Foto: FACC)
FACC will schnell wieder durchstarten. (Foto: FACC)

2019 wies die Bilanz noch ein Plus von 22 Millionen Euro aus. Der Umsatz ging um 126,2 Millionen auf 526,9 Millionen Euro zurück. Dabei sei aber schon ab September wieder eine „positive Dynamik“ erkennbar gewesen.

Den Abbau von 650 Arbeitsplätzen im Herbst bezeichnete CEO Robert Machtlinger als „das schmerzhafteste Kapitel in der Geschichte der FACC“.

Trotz der einzigartigen Krise der Luftfahrtindustrie hat sich der Auftragsstand an bestellten Flugzeugen weltweit nur um 935 auf 12.171 fix bestellte Flugzeuge Ende 2020 reduziert. Auch der FACC-Auftragsstand ist nach wie vor hoch und beträgt rund 5,6 Milliarden US-Dollar an auszuliefernden Produkten.

Langsame Erholung 2021

Für 2021 erwartet FACC aus jetziger Sicht ein ausgeglichenes EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern). Der Umsatz soll sich mit etwa 500 Millionen Euro auf einem Niveau ähnlich wie 2020 bewegen. Voraussetzungen dafür seien eine stabilisierte Weltwirtschaft ohne weitere Krisenrückschläge und globale Lockdowns sowie das konsequente Umsetzen der bereits im Jahr 2020 eingeleiteten geplanten Effizienzmaßnahmen im Unternehmen. Die Finanzkraft des Unternehmens sei „solide“.

„Wir rechnen damit, dass sich beginnend mit der zweiten Jahreshälfte der Markt langsam erholen wird. Die Nachfrage nach Mobilität wird sich entsprechend entwickeln. Maßgeblich hierfür wird aber die schnelle und weitreichende Impfung gegen Covid-19 sein“, prognostiziert Robert Machtlinger.

Das Unternehmen geht von einer Zeitspanne von vier bis fünf Jahren aus, bis sich die Flugzeugbranche wieder auf Vorkrisen­niveau erholt haben wird.


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