Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ANTIESENHOFEN. Weil die Gemeinde bisher gänzlich auf die Wasserversorgung durch Hausbrunnen angewiesen war, haben eine hohe Eisenkonzentration aufgrund der geologischen Gegebenheiten und schwankende Grundwasserspiegel die Trinkwasserversorgung in Antiesenhofen schon immer vor Herausforderungen gestellt.

Landesrat Wolfgang Klinger (M.) beim Lokalaugenschein (Foto: Land OÖ/Denise Stinglmayr)
  1 / 2   Landesrat Wolfgang Klinger (M.) beim Lokalaugenschein (Foto: Land OÖ/Denise Stinglmayr)

Nun wurde die Situation durch die Gründung einer Wassergenossenschaft mit großer Unterstützung des Landes Oberösterreich wesentlich verbessert.

Mit viel Eigeninitiative des Teams rund um den Obmann der Genossenschaft, Vizebürgermeister Mario Treiblmayr, und einem Fördervolumen von 100.000 Euro aus dem Sondertopf Trockenheit wird in der ersten Ausbaustufe ein Netz geschaffen, das eine Anschlussmöglichkeit für ein Viertel der Haushalte bietet.

Großes Interesse

Der Zuspruch zu dem Projekt ist groß: Mit derzeit 130 Haushalten machen 60 Prozent der Haushalte entlang des Leitungsnetzes von der Möglichkeit einer ausfallsicheren und qualitativ hochwertigen Wasserversorgung Gebrauch. Die Anlage ist darüber hinaus so geplant, dass sie in Zukunft problemlos erweitert werden kann.

Glasfasernetz

Zugleich mit dem Leitungsnetz wird auch das Glasfasernetz ausgebaut. Somit ist nur eine Bohrung notwendig, die mittels einer sogenannten Spülbohrung gebaut wird – dadurch muss die Straße nur punktuell aufgegraben werden. Durch die Einbindung lokaler Unternehmen bleibt auch die Wertschöpfung im Ort.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden

Antworten
HIPI ZT GmbH
HIPI ZT GmbH
23.06.2021 13:53

Ingenieurleistung vor Leitungsbau

Nach den erforderlichen Behördenwegen zur Gründung der Wassergenossenschaft selbst ging es an die Planung und Vorlage diverser Unterlagen bei der Wasserrechtsbehörde, um die erforderlichen Bescheide zum Bau und Betrieb der Anlage zu erwirken. In enger und guter Zusammenarbeit mit den Vertretern der Wassergenossenschaft - allen voran Obmann Mario Treiblmayr - und der Gemeinde wurden die erforderlichen Ingenieurleistungen von der Einreichplanung über die Ausschreibung, Vergabe bis zur Örtlichen Bauaufsicht durch die HIPI ZT GmbH, Vöcklabruck erbracht. Wir freuen uns einen wesentlichen Beitrag zu diesem Projekt geleistet zu haben!