Bauernbund und Kammer wollen Biodiversität und Klima schützen
PRAMET. Um Biodiversität und Klima zu schützen – und gleichzeitig die Bäuerinnen und Bauern als Teil der Lösung zu verankern – haben der Österreichische Bauernbund und die Landwirtschaftskammern ein „Biodiversitäts- und Klimaprogramm 2030“ erarbeitet.

Schwerpunktthemen sind Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Energie, Jagd und Fischerei. Wie sehr die Landwirte Biodiversität leben, zeigt der OÖ Bauernbund mit Beispielen aus der Praxis.
„Hand in Hand“
Bauernbund-Bezirksobmann Josef Diermayer hat kürzlich den Betrieb von Wolfgang und Irmgard Wellinger in Pramet besucht – ein klassischer Milchviehbetrieb mit eigener Nachzucht, einigen Hühnern, einer Photovoltaikanlage für den eigenen Strom und einem weiteren zentralen Betriebszweig, der Forstwirtschaft. Diermayer: „Biodiversität und Landwirtschaft geht nur Hand in Hand. Wir brauchen die Vielfalt der Natur und mit unserer nachhaltigen Bewirtschaftung erhalten wir diese Vielfalt auch für unsere Kinder und Enkelkinder.“
„Neben unseren Wiesen und Feldern, die die Futtergrundlage für unsere Milchkühe sind, leisten unsere nachhaltig genutzten Waldflächen einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz. Nur durch eine aktive Bewirtschaftung unserer Wälder kann Holz nachwachsen und CO2 in Sauerstoff umwandeln“, erklärt Wolfgang Wellinger, der auch Ortsbauernobmann ist. „Die Pflege des Jungwaldes mit der Aufforstung regionaler Forstpflanzen ist sehr arbeitsintensiv und ist die Grundlage für die nächste Generation auf unserem Bauernhof.“
Biodiversität
Der Begriff „Biodiversität“ bezeichnet die biologische Vielfalt der Natur und meint damit die genetische Vielfalt, die Artenvielfalt und die Vielfalt der Ökosysteme sowie ihre Beziehung zueinander.


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