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ORT/INNKREIS. Von den zusätzlichen Fördermitteln des Bundes für den Breitbandausbau habe sich Oberösterreich den Löwenanteil gesichert, berichtete Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner.

Beim Besuch im neuen Restaurant „Kammer5“ in Ort (v. l.): Bezirksbäuerin Monika Rendl, Bürgermeister Eduard Seib (Pramet), „Woodstock der Blasmusik“-Organisator und einer der Kammer5-Betreiber Simon Ertl, Landesrat Markus Achleitner, ÖVP-Bezirksobmann Günther Lengauer, WKO-Bezirksobmann Josef Heißbauer (halb verdeckt), Kammer5-Betreiber Andreas Gasselsberger (Geschäftsführer Gräflich Arco-Zinneberg'sche Domänenverwaltung), Bürgermeister NR Manfred Hofiner (Lambrechten) (Foto: Tips / Horn)

Oberösterreich baue zweieinhalb Mal so schnell aus wie Niederösterreich und fünf Mal so schnell wie die Steiermark. Von den zusätzlichen 155 Millionen Euro für Oberösterreich profitierten im Bezirk Ried 23 Gemeinden, in denen 1.400 Haushalte erschlossen werden – insgesamt rund 4.100 Menschen.

Der Breitbandausbau ist für Achleitner ein Motor des Aufschwungs, aber auch eine notwendige Grundlage für die Entwicklung: „Wasser, Kanal, digital – das muss man heute bauen.“ 

Die Wirtschaft in Oberösterreich stünde gut da, meinte Achleitner: „Wir haben uns aus der Krise herauskatapultiert.“ Besonders dynamisch sei der Bezirk Ried: „Unternehmen im Bezirk haben knapp 3.500 Anträge für die Investitionsprämie eingebracht und sichern sich damit Mittel in Höhe von bis zu 88 Millionen Euro. Damit werden Investitionen in der Höhe von rund 900 Millionen Euro ausgelöst.“

Arbeitsmarkt

In Oberösterreich seien 670.000 Leute in Arbeit: „So viele wie noch nie.“ Zugleich gäbe es eine Parität zwischen offenen Stellen und Arbeitssuchenden. Um die offenen Stellen zügig besetzen zu können, würden 430 Millionen Euro in Qualifikationsmaßnahmen investiert.

Darüber hinaus will Achleitner den Druck verstärken: „Wir werden bei den Zumutbarkeitskriterien anziehen. Wir geben Anreize, fordern aber auch. Wir lassen nicht zu, dass man es sich gemütlich macht.“


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