Seniorenbund setzt auf Prävention
RIED. Der Gesundheitstag des Seniorenbundes am 18. August in der Bauernmarkthalle stand im Zeichen der Vorsorge. Die Eröffnung nahmen Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander und Seniorenbund-Landesobmann Josef Pühringer vor.

Den Besuchern wurden bei freiem Eintritt Informationsstände, Experteninterviews und Vorträge zu verschiedenen Gesundheitsthemen geboten. Auf einer Gesundheitsstraße konnten sie Seh- und Hörtests machen oder ihren Blutdruck, Zucker- und Hämoglobinwert überprüfen lassen.
Diese Gesundheitstage sollen in den kommenden Jahren in allen oberösterreichischen Bezirken angeboten werden.
Pühringer betonte: „Wir wissen, dass es bis 2035 um 50 Prozent mehr über 65-Jährige und um 40 Prozent mehr über 80-Jährige geben wird – darauf müssen wir uns entsprechend vorbereiten.“
Seniorenbund-Landesgeschäftsführer Franz Ebner meint: „Die Prävention und Gesundheitsvorsorge zu forcieren wäre sowohl für die Betroffenen wie auch den Staat ein nachhaltiges Sparprogramm. Das verhilft den Menschen in unserem Land zu mehr Jahren in Gesundheit und hilft, die Pflegebedürftigkeit nach hinten zu verschieben.“ Der Seniorenbund möchte die Menschen zu einem gesunden Lebensstil und zur persönlichen Vorsorge motivieren. Dazu gibt es zahlreiche Angebote von Bewegung und Sport bis Gemeinschaft und Geselligkeit.
„Pickerl“ für den Körper
Ähnlich wie die jährliche Überprüfung der Pkws kann sich der SB eine jährliche ärztliche Untersuchung vorstellen, die ab einem gewissen Alter regelmäßig durchgeführt werden soll. Aus Solidarität der Gesellschaft gegenüber – die im Krankheitsfall durch die steuerlichen Abgaben für die Behandlung der Betroffenen indirekt aufkommt – wäre das ein erster möglicher Schritt, um der Prävention eine höhere Bedeutung beizumessen.


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