RIED. Ende Oktober waren im Bezirk Ried 907 Personen (471 Frauen, 436 Männer) arbeitslos gemeldet.
Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent. Im September lag dieser Wert bei 3,3 Prozent, vor einem Jahr bei 4,5 Prozent. Die Wert für Oberösterreich und Österreich liegen bei 3,9 beziehungsweise 6,5 Prozent. Zu den Arbeitslosen kommen im Bezirk noch 419 Schulungsteilnehmer.
Wirtschaft sucht Arbeitskräfte
Der Rieder AMS-Leiter Klaus Jagereder meint dazu: „Der Arbeitskräftebedarf im Innviertel hält auch im Oktober weiter an. Eine Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent und 600 Stellenangebote, die alleine im Oktober beim AMS neu ausgeschrieben wurden, zeugen von einer ungebrochenen Dynamik am Arbeitsmarkt.“
Insgesamt sind im Bezirk Ried rund 1.900 freie Stellen gemeldet – so viele wie noch nie. Im Gegensatz zu den letzten Jahren steigt diese Zahl seit März ständig und liegt um etwa ein Drittel über dem Wert der letzten zwei Jahre.
Bei den Lehrstellen sind Vergleiche mit den Vorjahren schwierig, weil Veranstaltungen wie Berufsorientierung oder Bewerbungstraining coronabedingt in den Schulen stattfanden und die Vormerkungen für die Lehrplatzsuche verzögert erfolgten.
Allerdings gibt es derzeit laut Klaus Jagereder viel mehr Lehrstellenangebote (fast 400) als Lehrstellensuchende (weniger als 40). Darüber hinaus habe sich nicht nur die Zahl der freien Lehrstellen erhöht, auch die Vielfalt der Berufe ist deutlich gestiegen: „Mit etwas Flexibilität ist für fast jeden Berufswunsch etwas dabei.“
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