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RIED. Sehr harmonisch verlief die Gemeinderatssitzung am 16. Dezember. Alle Beschlüsse waren einstimmig, darunter auch der Budgetvoranschlag für 2022.

Der Gemeinderat tagte wieder im Stadtsaal; die SPÖ (r.) mit einheitlich roten Masken, die Maskenverweigerer von der MFG (vorne) hinter Plexiglas. (Foto: Tips)

Die Finanzangelegenheiten fielen erstmals in die Zuständigkeit von Stadträtin Elisabeth Poringer (ÖVP). Der Voranschlag für 2022 ist sowohl beim Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit („Ordentlicher Haushalt“) mit 41,2 Millionen Euro, als auch im Finanzierungshaushalt (Cash-Flow-Rechnung) mit 47,6 Millionen Euro ausgeglichen und wurde einstimmig beschlossen.

Als finanziell größter Brocken wurde die Sanierung der Volksschule 1 / Mittelschule 2 mit Errichtung eines Containerprovisoriums beschlossen. Dabei geht es um eine Investition von 8,6 Millionen Euro, über der, so Bürgermeister Bernhard Zwielehner, das „Damoklesschert der dramatischen Preissteigerungen im Bausektor“ schwebe. Die Container sollen von Juli 2022 bis September 2024 als Provisorium geführt und auf einem Grundstück des Redemptoristinnenklosters aufgestellt werden.

Zukunftsweisend wird ein Photovoltaikprojekt der Stadt sein, mit dem der Gemeinderat auch auf die Strompreissteigerungen reagiert. Mit einer Gewinnentnahme aus der Energie Ried von einer Million Euro sollen PV-Anlagen auf mehreren Gebäuden der Stadt finanziert werden. Ebenfalls beschlossen wurde die Einführung eines Internen Kontrollsystems bei der Energie Ried.


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