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RIED. Ab sofort können Hauseigentümer leerstehender Objekte in der Innenstadt Konzepte einreichen, wie sie ihre Gebäude einer neuen Nutzung zuführen wollen. Die bis zu drei Siegerprojekte werden im Anschluss von 17 Netzwerkpartnern bei der Umsetzung ihrer Vorhaben unterstützt.

V. l.: Bürgermeister Bernhard Zwielehner, LEADER-Managerin Rita Atzwanger, Stadtmarketing-Projektleitung Olga Fedik, Stadtmarketing-Geschäftsführer Roland Murauer (Foto: Tips/Pixner)

Mit ImmoUp startet das Stadtmarketing Ried in Kooperation mit der Stadtgemeinde einen Immobilien-Wettbewerb, der bis 19. September läuft. Die Einreichunterlagen finden sich auf www.ried.com

Ablauf in drei Stufen

Das LEADER-geförderte Projekt läuft in drei Stufen ab. Im ersten Schritt wurden alle Innenstadt-Hauseigentümer informiert sowie zu einem kostenfreien Beratungsgespräch mit einem externen Immobilienberater eingeladen. 15 Eigentümer nutzten das Angebot, das individuelle Zugänge und Möglichkeiten aufzeigte. Basierend auf den Einzelgesprächen wurden im Anschluss drei von der SPES Zukunftsakademie begleitete Workshops mit den Eigentümern zu den Themen Wohnen und Parken umgesetzt. Hier konnten individuelle Ansätze vertieft werden. Im dritten Schritt initiiert das Stadtmarketing nun einen Wettbewerb, bei dem konkrete Nutzungskonzepte eingereicht werden können.

Zielsetzung

Ziel ist, dass von innerstädtischen Hauseigentümern Projekte eingereicht werden, die eine multifunktionale Nutzung mit einem guten Mix aus Geschäftsfläche, Büro und Wohnen erlauben. In zwei Vorstufen wurden bereits einige Eigentümer beraten, die laut Roland Murauer, Geschäftsführer ARGE Stadtmarketing, auch konkretes Interesse an der dritten Phase von ImmoUp haben. 17 Projektpartner – von Architekten, Banken, Steuerberatern, Handwerksbetrieben – stehen anschließend den ein bis drei von einer Jury ermittelten Siegern beratend zur Seite, um das Projekt zu begleiten und umzusetzen.

Frequenz in der Innenstadt bis 2030 verdoppeln

Bürgermeister Bernhard Zwielehner hofft, dass dieses Leuchtturmprojekt erfolgreich umgesetzt wird. „Ziel bis 2030 ist, dass wir doppelt so viel Frequenz in der Innenstadt haben. Werden Wohnungen in der Innenstadt gebaut, dann müssen auch genügend Parkplätze zur Verfügung sein. Das bedeutet, dass wir bis zu 230 Parkplätze brauchen“, so der Stadtchef.

Tiefgarage oder Parkhaus

Ob nun eine Tiefgarage oder ein Parkhaus gebaut wird, ist noch nicht klar. Die Stadt hofft jedenfalls auf Fördermittel von Land und Bund. Angedacht ist entweder eine Tiefgarage am unteren Hauptplatz – sofern man eine Bodenbeschaffenheit wie bei der Weberzeile vorfindet – oder ein Parkhaus im Bereich des ehemaligen Stadtkino Stefan. Erstgespräche wurden schon geführt.


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