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RIED. Ende April waren im Bezirk Ried 796 Personen (386 Frauen, 410 Männer) arbeitslos gemeldet. Dazu kommen 373 in Schulungen.

Klaus Jagereder (Foto: AMS)
Klaus Jagereder (Foto: AMS)

Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 2,8 Prozent – 0,1 Prozentpunkte unter dem Wert vom März und 1,4 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert . Auch im Vergleich liegt der Bezirk Ried gut: In Oberösterreich beträgt die Arbeitslosenquote 3,6 Prozent, in Österreich 6,1 Prozent.

Langzeitarbeitslosigkeit gesunken

Die Zahlen in der Langzeitarbeitslosigkeit haben erstmals wieder das niedrige Niveau der Vor-Corona-Zeit erreicht. Weniger als 200 Personen sind aktuell länger als sechs Monate vorgemerkt, berichtet der Rieder AMS-Leiter Klaus Jagereder: „Hier leistet das Angebot von geförderten Arbeitserprobungen einen wichtigen Beitrag. 173 Personen konnten in unserer Region seit Jahresbeginn mit dieser Möglichkeit ihr Engagement unter Beweis stellen – in vielen Bereich ist daraus auch ein Dienstverhältnis entstanden.“

Kürzer als ein Monat arbeitslos

Aufgrund der vielen ausgeschriebenen Stellenangebote ist auch die Fluktuation in der Arbeitslosigkeit so hoch wie nie. Jager­eder: „Ein Drittel aller jobsuchenden Menschen ist kürzer als ein Monat arbeitslos.“

Freistellungen wegen Engpässen nicht belegt

Der AMS-Leiter geht auch auf den aktuellen Trend ein, dass aus einigen oberösterreichischen Unternehmen immer wieder gemeldet werde, dass es zu Freistellungen kommen werde, weil es zu Engpässen bei Produktionsmitteln kommt, oder weil diverse Kosten enorm gestiegen sind. Jagerer: „Eine Bestätigung für solche Meldungen können die aktuellen Arbeitsmarktzahlen nicht bringen.“

 


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