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RIED. Immer mehr Menschen jeden Alters sind an mehr als nur einem Ort zu Hause - sie leben multilokal. Wegen dem Studium oder Ausbildung, wegen dem Job, wegen der Liebe – oder einfach, weil sie es so wollen. Für Gemeinden und Regionen bringt dieser Lebensstil in den Bereichen Ehrenamt, Arbeits- und Wohnformen sowie Mobilität sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich.

Agenda 21 Methodenlabor macht den Lebensstil „Multilokalität“ für Gemeinden und Regionen greifbar (Foto: RMOÖ)

Beim Agenda 21 Methodenlabor in der Giesserei (Rainerstraße 5) am Freitag, 16. September, von 14.30 bis 17 Uhr lädt die Regionalmanagement OÖ GmbH ein, die Potentiale und Herausforderungen dieses Lebensstils kennen zu lernen, praktische Tools aus dem „Denkwerkzeug Multilokalität“ einen Nachmittag lang auszuprobieren und für die Arbeit in Gemeinden und Regionen mit nach Hause zu nehmen.

Chancen für Gemeinden und Regionen

Immer mehr Menschen fühlen sich mehreren Orten verbunden und wollen Ort A nicht für Ort B aufgeben – das Verbindende wird vor das Trennende gestellt. Diese Haltung und das Know-How, das Multilokal an ihren verschiedenen Lebensorten sammeln, birgt auch viele Chancen für Gemeinden und Regionen. „Multilokal lebende Personen sind keine verlorenen Gemeindebürger. Ganz im Gegenteil - durch ihre zwei Blickwinkel – als Gemeindebürger und als Auswertige – bringen sie neue Zugänge und Ideen in die Gemeinde. Diese Sichtweisen ermöglichen neue Impulse.“ so Regionalmanagerin Sandra Schwarz. Für viele Gemeinden und Regionen sind multilokal lebende Menschen in bzw. aus der Gemeinde aber schwer greifbar. Um das Potential von Multilokalen für Gemeinden und Regionen nutzbar zu machen haben die Regionalmanagerinnen gemeinsam mit der OÖ Zukunftsakademie das „Denkwerkzeug Multilokalität“ entwickelt. „Eine Schritt für Schritt Anleitung wie Gemeinden und Regionen diese Zielgruppe erreichen und deren Wissen und Potentiale nützen können.“ ergänzt Regionalmanagerin Stefanie Moser. Das Agenda 21 Methodenlabor richtet sich nicht nur an Gemeindevertreter. Auch alle anderen am Thema Interessierten sind eingeladen Gleichgesinnte und aktive „StadtLandlerInnen“ aus der Region kennen zu lernen.


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