Beinahe Vollbeschäftigung
RIED. Ende September waren im Bezirk Ried 781 Personen (406 Frauen, 375 Männer) arbeitslos gemeldet.

Das entspricht einer Quote von 2,7 Prozent – noch einmal deutlich weniger als vor einem Jahr (3,3 Prozent) oder einem Monat (3,1 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten hingegen ist auf Rekordniveau.
In Oberösterreich liegt die Quote bei 3,5 Prozent (vor einem Jahr: 4 Prozent), in ganz Österreich bei 5,7 Prozent (2021: 6,5 Prozent).
„Noch keine Auswirkungen“
„Noch zeigt die aktuelle, unsichere globale Situation keine Auswirkungen auf den oberösterreichischen Arbeitsmarkt. Für 2023 lassen die ersten Prognosen aber größere Herausforderungen erwarten“, erklärt der Landesgeschäftsführer des AMS Oberösterreich, Gerhard Straßer.
Im Bezirk Ried werden aktuell dreimal soviele Arbeitskräfte gesucht, als Jobsuchende beim AMS vorgemerkt sind.
Klaus Jagereder, AMS-Leiter Ried, weiß: „Die Herausforderungen sind aber immer dann groß, wenn die Voraussetzungen der Arbeitslosen mit den Anforderungen der Unternehmen gar nicht zusammenpassen wollen. Trotz unterschiedlichster Förder- und Qualifizierungsangebote braucht es immer auch die Bereitschaft der Unternehmen und deren Führungskräfte, etwas zu wagen und einen Versuch zu starten!“


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