Fahrplan für Agenda21-Prozess steht
RIED. Der Agenda21-Prozess in Ried nimmt Fahrt auf. Im Stadtentwicklungsforum (SEF) am Roßmarkt 33 werden bis 31. Jänner 2023 erste Ideen und Zwischenergebnisse präsentiert.

Bürgermeister Bernhard Zwielehner, Regina Baeth vom Stadtbauamt sowie Sarah Untner und Florian Sturm von den Stadtentwicklungsbüros raumsinn beziehungsweise Loop3 stellten diese Ergebnisse vor. „Oberstes Ziel ist, die Stadt zu beleben“, gibt der Bürgermeister die Richtung vor. Dabei soll vermehrt die Jugend angesprochen werden.
Ein „Wunschkonzert“ werden die Büros nicht für die Stadt arrangieren, sagt raumsinn-Geschäftsführerin Sarah Untner: „Wir werden die Menschen auch selber in Verantwortung nehmen.“
Der Agenda21-Prozess begann Mitte September mit einem eineinhalbtägigen „BürgerInnenrat“, dessen Teilnehmer zufällig ausgewählt wurden. Ende September erfolgte die Erstellung des „GemeindeNavi Agenda 2030“, in dem für wichtige Themengruppen jeweils drei Punkte herausgearbeitet wurden, „die wir in Angriff nehmen sollten“.
Ebenso lange wie die Ausstellung im SEF, nämlich bis zum 31. Jänner 2023, läuft eine digitale Umfrage („Bürgercockpit“) zu ausgewählten Fragen der Zukunftstage.
Ab Ende Jänner 2023 finden an drei Wochenenden insgesamt sieben „Stadtteilgespräche“ statt. Dabei wird der Stadtentwicklungsprozess auf jeden Stadtteil heruntergebrochen und es werden Besonderheiten sowie Herausforderungen der einzelnen Stadtteile erarbeitet.
Am 30. März findet ein Sondergemeinderat zum Thema Agenda21 statt und am 5. April gibt es im Stadtsaal eine öffentliche Präsentation der Zwischenergebnisse und des aktuellen Stands der Stadtklimaanalyse und des Mobilitätskonzepts.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden