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BEZIRK RIED. „Die Energiekosten für alle Heizformen müssen begrenzt werden, damit alle Menschen vor den horrenden Preissteigerungen geschützt werden“, sagt ÖGB-Regionalvorsitzende Martina Reischenböck. Das beschlossene 500-Millionen-Hilfspaket sei wie alle Maßnahmen gegen die enorme Teuerung begrüßenswert, reiche aber bei weitem nicht.

Martina Reischenböck, ÖGB-Regionalvorsitzende (Foto: ÖGB Ried)
Martina Reischenböck, ÖGB-Regionalvorsitzende (Foto: ÖGB Ried)

„Eine Almosen-Verteilung über die Länder ist nicht genug. Die Teuerung ist bereits vor Monaten in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Wir brauchen ein Wärmepaket, das die Energiekosten für alle Heizformen begrenzt und damit alle Menschen vor den horrenden Preissteigerungen schützt.“

Nachhaltige Hilfe statt Almosen

Am beschlossenen Hilfspaket kritisiert der ÖGB Oberösterreich nicht nur den zu kleinen Empfängerkreis, sondern auch die Tatsache, dass mit einem Antrag, der zu stellen ist, eine zusätzliche Hürde eingebaut wurde. „Vielen Menschen ist es schlicht unangenehm, um finanzielle Unterstützung anzusuchen. Wir müssen weg von dieser Almosenpolitik. Die Menschen in Österreich können nichts dafür, dass die Energiepreise explodieren. Sie brauchen endlich nachhaltige Unterstützung“, sagt Reischenböck.


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