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RIED. In den nächsten zwei Jahren will die Stadt Ried rund 2,7 Millionen Euro in Energiesparmaßnahmen und in Straßenbau investieren.

Ein Zeichen für die „neue“ Zusammenarbeit in der Stadt: Bürgermeister Bernhard Zwielehner präsentiert die Pläne nicht alleine, sondern lässt den ressortverantwortlichen Vizebürgermeistern Peter Stummer und Thomas Dim (v. l.) das Wort. (Foto: Tips / Horn)

Einen Teil des Geldes, rund 1,2 Millionen Euro, erhält die Stadt aus der „Investitionsmilliarde“ des Bundes. Die restlichen 1,5 Millionen Euro steuert die Stadt selbst bei. Bürgermeister Bernhard Zwielehner (ÖVP): „Das ist nur möglich, weil wir mit der Energie Ried einen stadteigenen Betrieb haben, der jetzt wieder auf die Füße kommt. Wir hätten auch einen Kredit aufnehmen können, aber das wäre teuer geworden.“

Zwielehner betont noch einmal, dass es das wichtigste Ziel der Rieder Kommunalpolitik sei, keine Abgangsgemeinde zu werden: „Wir sehen an Beispielen in der Umgebung, wie hart das ist. Wir wollen, dass unsere Vorhaben steuerbar bleiben und dass wir das Geld da einsetzen können, wo wir glauben, dass es wichtig ist.“

Er lobt ausdrücklich die anderen Parteien im Gemeinderat: „Mit diesem Thema könnte man viel politisches Kleingeld machen. Bei uns macht das aber niemand.“

Energie sparen

Durch Investitionen von 1,53 Millionen Euro in den nächsten zwei Jahren will Ried viel Energie sparen. Etwa die Hälfte der Rieder Straßenbeleuchtung (1.200 von etwa 2.500 Lichtpunkten) wird auf LED umgestellt. Vizebürgermeister Peter Stummer (SPÖ): „Zuerst dort, wo am meisten Strom gespart werden kann.“ Rund 753.000 Euro werden in Photovoltaikanlagen auf Freizeitbad, Wirtschaftshof, Volkskundehaus und Polytechnischer Schule investiert. Drittens wird am Wirtschaftshof eine Hackschnitzelanlage errichtet, in der künftig der in Ried anfallende Grünschnitt (rund 200 Kubikmeter pro Jahr) verheizt wird.

Straßen erhalten

Knapp 1,23 Millionen Euro werden in die Straßenerhaltung investiert. Vizebürgermeister Thomas Dim (FPÖ): „Rund 20 Straßenzüge müssen saniert werden. Das werden wir Schritt für Schritt abarbeiten.“

Kommunikation

Über diese und andere Vorhaben sollen die Riederinnen und Rieder nach dem vorübergehenden Aus für die städtische Info wieder regelmäßig informiert werden – fünf oder sechs Mal pro Jahr mit einer achtseitigen Broschüre. „Das Bedürfnis ist da, und alles Abdrehen ist gefährlich für die Demokratie“, sagt der Bürgermeister.


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