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In St. Martin kommt es zu einer Stichwahl zwischen FPÖ und ÖVP [Update: Statements]

Walter Horn, 09.10.2023 12:01

ST. MARTIN/I. Da kein Kandidat die absolute Mehrheit der Stimmen erreichte, fällt die Entscheidung, wer künftig Bürgermeister von St. Martin wird, in einer Stichwahl am 22. Oktober zwischen Rainer Höretzeder (FPÖ) und Benjamin Salhofer (ÖVP).

Benjamin Salhofer, Rainer Höretzeder (Foto: ÖVP, FPÖ)
  1 / 4   Benjamin Salhofer, Rainer Höretzeder (Foto: ÖVP, FPÖ)

Rainer Höretzeder von der FPÖ liegt nach dem ersten Wahlgang in Führung. Er erhielt 481 Stimmen (44,79 Prozent) – das sind 192 mehr als bei seinem ersten Antreten vor zwei Jahren und auch deutlich mehr als der Stimmenanteil der FPÖ bei der Gemeinderatswahl 2021 (276 Stimmen / 25,77 Prozent).

Ebenfalls in der Stichwahl ist Benjamin Salhofer (ÖVP). Er kam auf 390 Stimmen oder 36,31 Prozent und blieb damit unter dem Stimmenanteil der ÖVP bei der Gemeinderatswahl 2021 (473 Stimmen / 44,16 Prozent).

Angelika Langmaier, die Kandidatin der Grünen, kam auf 203 Stimmen (18,90 Prozent) und übertraf damit das Ergebnis ihrer Partei vor zwei Jahren (156 Stimmen / 14,57 Prozent).

Die Wahlbeteiligung war mit 66,40 Prozent überschaubar.

Rainer Höretzeder führt sein gutes Ergebnis auch darauf zurück, dass er schon lange im Gemeinderat und den Vereinen verankert ist. „Der Vorsprung ist schön, aber jetzt müssen wir noch zwei Wochen Überzeugungsarbeit leisten.“

Benjamin Salhofer hat ein Ergebnis in dieser Größenordnung erwartet: „Ich bin eigentlich erst vor ein paar Wochen als Neuling eingestiegen. Jetzt geht es darum, all jene zu überzeugen, die mich nicht gewählt haben oder die gar nicht gewählt haben. Bei der Stichwahl wird es auf jede einzelne Stimme ankommen.“

Angelika Langmaier sieht das Ergebnis als einen „großen Erfolg“ für sie selbst und ihre Partei, bezeichnet es insgesamt aber als „verblüffend“. Eine Wahlempfehlung für die Stichwahl wird es von den Grünen nicht geben.


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