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RIED. Ende März waren 1.164 Personen (453 Frauen, 711 Männer) im Bezirk Ried arbeitslos gemeldet - 234 weniger als im Vormonat. Das entspricht einer Quote von vier Prozent und einem Rückgang der Arbeitslosigkeit um 0,8 Prozentpunkte gegenüber dem Februar, aber eine Zunahmer um 0,8 Prozentpunkte gegenüber dem März 2023.

Klaus Jagereder, Leiter des AMS Ried (Foto: AMS)
Klaus Jagereder, Leiter des AMS Ried (Foto: AMS)

Die Arbeitslosenquote liegt in Oberösterreich bei 4,6 Prozent und in Österreich bei 6,9 Prozent.

Zu den Arbeitslosen kommen noch 392 Schulungsteilnehmer, 23 mehr als vor einem Jahr.

„Die Details der Statistik belegen sehr eindeutig die aktuellen Probleme am Arbeitsmarkt“, erklärt Klaus Jagereder, der Leiter des AMS Ried: „Fast die Hälfte der jobsuchenden Personen können keinen Ausbildungsabschluss vorweisen. In vielen Fällen bestehen noch weitere Vermittlungsprobleme, wie gesundheitliche Einschränkungen oder auch sprachliche Barrieren, und nicht zuletzt ist auch die persönliche Mobilität immer wieder ein großes Vermittlungshemmnis.“

Qualifizierte und flexible Arbeitnehmer hätten laut Jagereder nach wie vor gute Möglichkeiten, auch wenn regionale Unternehmen Freistellungen überlegen oder durchführen. „Das belegen auch die fast 600 Stellen, die im März im AMS neu ausgeschrieben wurden.“

Gibt es allerdings „Vermittlungshindernisse“, gestalte sich die Vermittlung sehr schwierig. Jagereder: „Die Erarbeitung von Perspektiven ist enorm aufwendig und sehr oft fehlen auch finanzielle Unterstützungsangebote für den einen oder anderen Arbeitsversuch.“


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